Die EU-Kommission unterstützt die Verbraucher bei ihrem Bemühung um Energiekostensenkung. Daher hat sie ein neues Webportal eröffnet, dass dem Austausch von Informationen zu Energiebedarf von Gebäuden dient. Auf der Seite “BUILD UP” können die Nutzer selber Inhalte zum Thema Energieverbrauch von Gebäuden aktualisieren und erweitern.
Ob Drucker, Fax oder Kopierer: Bei Bürogeräten verstärken die EU und USA ihre Anstrengungen in den Bereichen Energieeffizienz und Klimaschutz. Daher haben beide Partner im Rahmen des Programms “Energy Star” neue Merkmale für Bürogeräte mit dem Ziel einer verbesserten Energieeinsparung vereinbart.
Über das enorme Energiesparpotenzial bei Heizungspumpen in deutschen Heizungskellern informiert co2online gemeinnützige GmbH Hauseigentümer auf www.sparpumpe.de. Im Rahmen der vom Bundesumweltministerium geförderten Kampagne werden Hauseigentümer auf die Chancen zum Klimaschutz im Heizungskeller aufmerksam gemacht. Wann sich der vorzeitige Austausch der Pumpe für jeden Einzelnen wirtschaftlich und ökologisch lohnt, ermittelt der interaktive „PumpenCheck“ schnell und einfach. Empfiehlt der Ratgeber einen vorzeitigen Tausch, begleitet die neue Website Sanierungswillige Schritt für Schritt auf dem Weg zum neuen Zuschuss der KfW Förderbank.
Erdgas kommt beim zukunftsfähigen Umbau des Wärmemarktes zentrale Bedeutung zu. In Verbindung mit neuen hoch effizienten Gastechnologien hat der Energieträger das Potential, umweltschonend und kostengünstig Wärme bereitzustellen, Strom zu erzeugen und Gebäude zu klimatisieren. Das sind die wichtigsten Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung, die die Prognos AG heute in Berlin vorgestellt hat.
Mit steigenden Sommertemperaturen wächst bei vielen Verbrauchern der Wunsch nach einem Klimagerät. Doch wer diese Geräte nutzt, muss sich auf deutlich erhöhte Stromkosten gefasst machen. “Um im Sommer für angenehm kühle Temperaturen in der Wohnung zu sorgen, benötigen Klimageräte sehr viel Strom”, erklärt Steffen Joest, Bereichsleiter bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena).
Erneuerbare Energien sind nicht zu stoppen: Trotz gefallener Preise für fossile Brennstoffe entscheiden sich immer mehr Verbraucher für diese Alternative. Laut einer Online-Umfrage des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) können sich 66 Prozent der Befragten, die bislang mit fossilen Brennstoffen heizen, einen Wechsel zu alternativen Energien wie Holzpellets vorstellen.
Angesichts stetig steigender Strompreise denken viele Kunden über einen Anbieterwechsel nach, scheuen oftmals aber den entscheidenden Schritt. „Unwissenheit um die einfachen Wechselmodalitäten sowie die Sorge, irgendwann im Dunkeln sitzen zu müssen sind wesentliche Gründe, den Wechsel zu einem günsti¬geren Anbieter auf die lange Bank zu schieben“, weiß die Verbraucherzentrale NRW aus ihrer Beratungserfahrung.
Dieter Hoeneß ist nicht der einzige, der Fußball-Bundesligist Hertha BSC verlassen wird. Zum 30. Juni läuft auch der Vertrag mit dem Energie-Konzern Vattenfall aus. “Der Vertrag wird nicht verlängert”, sagte Vattenfall-Sprecherin Barbara Meifert dem Tagesspiegel (Donnerstagsausgabe).
Stiftung Warentest hat aktuell Marken-Holzpellets von zehn Herstellern untersucht und die Produkte durchgängig mit dem Gesamturteil “Gut” bewertet (Test-Spezial “Energie”, Mai 2009). Die getesteten Pellets lieferten laut Stiftung Warentest nicht nur weitgehend CO2-neutrale und damit umweltschonende Heizwärme, sondern schnitten auch in Bezug auf die Umwelteigenschaften sehr gut ab. Es habe keinerlei Anhaltspunkte für die Verwendung unsauberer Holzreste gegeben. Damit sei eine emissionsarme Verbrennung gewährleistet.
Den Heizkessel komplett abschalten und so Geld und Energie sparen – im Sommer ist das für Hausbesitzer mit Solaranlagen kein Problem. Mit dem Einbau einer Solarthermieanlage können sie die wertvolle Wärmestrahlung einfangen und ihr Warmwasser damit heizen. Auch Pelletöfen oder Wärmepumpen, die die Energie aus Holz beziehungsweise anteilig aus Umweltwärme gewinnen, reduzieren spürbar die jährlichen Energiekosten. Der Staat unterstützt dabei Hausbesitzer bei der Investition tatkräftig: Bis zu 500 Millionen Euro stehen aus dem Marktanreizprogramm (MAP) zur Förderung von erneuerbaren Energien zur Wärmegewinnung jährlich zur Verfügung. In Neubauten ist die Nutzung von Wärme aus erneuerbaren Energien seit dem 1.1.2009 Pflicht.