Verivox hat ermittelt, dass die Gaspreise in den nächsten Monaten weiter sinken werden. Zum 1. August, 1. September und 1. Oktober haben derzeit 84 Gasversorger Preissenkungen von durchschnittlich 10 Prozent angekündigt. Im selben Zeitraum erhöhen 19 Stromanbieter die Preise um durchschnittlich 7 Prozent. Vier Stromversorger haben Preissenkungen von durchschnittlich 5 Prozent angekündigt.

Raumklimageräte belasten die Haushaltskasse erheblich. Bis zu 300 Euro im Jahr kann ein Klimagerät die Stromkosten nach oben treiben – und die private Ökobilanz entsprechend verschlechtern. Insbesondere tragbare Kompakt-Klimageräte verbrauchen viel Energie für wenig Leistung. Da sie die warme Raumluft mit einem Schlauch durch das geöffnete Fenster leiten, sind sie ineffizient und leistungsschwach.

Das Berliner Unternehmen Scatterweb stellt deutschen Verbrauchern eine Stromkostenersparnis pro Haushalt von fünf bis zehn Prozent in Aussicht, sobald Energieversorger den Verbrauch über moderne Smart-Metering-Lösungen ermitteln. Geschäftsführer Christian Huthmacher appelliert in diesem Zusammenhang an die Konsumenten, aktiv auf ihre Versorger zuzugehen und den Einbau intelligenter elektronischer Stromzähler einzufordern.

Maßnahmen zur energetischen Modernisierung von Anlagen und Systemen führen in Unternehmen schnell zu deutlich sinkenden Energieverbräuchen. 20 Prozent und mehr an Energiekosteneinsparung sind möglich bei Amortisationszeiten von oftmals weniger als zwei Jahren. Über 20 erfolgreiche Praxisbeispiele aus Unternehmen verschiedenster Branchen und Größen präsentiert die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) jetzt im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz.

Das unabhängige Verbraucherportal Verivox.de hat festgestellt, dass Verbraucher durch fehlende verbindliche Kriterien für Ökostromprodukte verunsichert werden. Ohne klare Definitionen ist ein Dschungel aus Zertifikaten und Gütesiegeln entstanden, in dem sich Verbraucher schnell verirren können.

Wenn draußen schweißtreibende Temperaturen herrschen, muss drinnen nicht ein Klimagerät, dass Strom verschwendet, für ein kühles Lüftchen sorgen. Es sind auch nicht immer große bauliche Maßnahmen notwendig, um die brütende Hitze auszusperren.

Energie sparen ist nicht nur angesichts hoher Gas-, Öl- und Strompreise eine lohnende Sache. Staatliche Zuschüsse und Förderkredite schaffen zusätzliche Anreize, um ältere Gebäude in Sachen Energieeffizienz aufzumöbeln: Immerhin kann der Energieverbrauch der Häuser-Oldies um bis zu 80 Prozent reduziert werden. Der aktualisierte Ratgeber “Gebäude modernisieren – Energie sparen” der Verbraucherzentrale bietet hierzu auf 300 Seiten kompetentes Wissen und weist den Weg zur fachgerechten Durchführung.

22
Jul 2009

Eine Energiemenge von etwa 1.000 Kilowattstunden strahlt die Sonne jährlich auf jeden Quadratmeter in Deutschland – was rund 100 Liter Heizöl oder 100 Kubikmeter Gas entspricht. Angesichts solch sonniger Aussichten lohnt es sich für Hausbesitzer, dieses Potenzial zu nutzen und Strom ohne Abgase und Lärm aus Sonnenlicht zu gewinnen.

Fast jeder zweite Stromkunde in Deutschland (43%) denkt derzeit zumindest gelegentlich darüber nach, seinen Stromanbieter zu wechseln. 16 Prozent können sich den Wechsel kurzfristig innerhalb der nächsten zwölf Monate vorstellen. Berücksichtigt man zusätzlich die Kunden, die spontan zu einem neuen Anbieter wechseln, ergibt sich hochgerechnet ein aktuelles Wechselpotenzial von rund sieben Mio. Privathaushalten im deutschen Strommarkt.

74 Prozent der Bundesbürger geht davon aus, dass die Strompreise durch eine Laufzeitverlängerung deutscher Atomkraftwerke nicht sinken würden. Dies ergab eine Umfrage von TNS Emnid im Auftrag von Greenpeace. Nur 22 Prozent der 1000 Befragten denken, dass längere Laufzeiten zu günstigeren Strompreisen führen. Selbst 68 Prozent der CDU/CSU-Wähler versprechen sich durch mögliche Laufzeitverlängerungen keine Vorteile für die eigene Stromrechnung. Greenpeace fordert die sofortige Abschaltung der ältesten und unsichersten Atomreaktoren in Deutschland sowie einen vollständigen Atomausstieg bis zum Jahr 2015.

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