Der erneute Störfall im Atommeiler Krümmel zeigt: Atomkraft ist nicht sicher. Der endgültige Ausstieg aus dieser Risikotechnologie ist notwendig, die Debatte über eine Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken überflüssig, meint die VERBRAUCHER INITIATIVE. Der Bundesverband rät Verbrauchern, privat den Atomausstieg zu vollziehen und zu Ökostromanbietern zu wechseln.
Heute ist in München die Industrieinitiative DESERTEC unter Beteiligung von zwölf namhaften, vorwiegend deutschen Unternehmen, gegründet worden. Die Initiative verfolgt das Ziel, Europa und die MENA-Länder langfristig mit Strom aus erneuerbaren Energien zu versorgen. In den kommenden Jahren sollen große solarthermische Kraftwerke in Nordafrika errichtet und Strom nach Europa transportiert werden.
Die aktuelle Diskussion um die Sicherheit älterer Atommeiler hält nicht nur die Metropolregion Hamburg sondern die gesamte Republik in Atem. Damit werden auch die Forderungen zum Wechsel des Stromanbieters laut. Norddeutsche Haushalte, die sofort ihren privaten Atomausstieg planen, bietet der bundesweite Stromanbieter CLEVERGY ein attraktives Wechselangebot an.
In Baden-Württemberg wurden nach Angaben des Statistischen Landesamts im Jahr 2008 rund 33,4 Milliarden Kilowattstunden Strom aus Kernenergie erzeugt. Dies waren knapp 6 Prozent weniger als im Vorjahr. Dennoch ist die Kernenergie im Südwesten nach wie vor der wichtigste Energieträger für die Stromproduktion. Ihr Anteil an der Bruttostromerzeugung betrug 2007 rund 49 Prozent. Zum Vergleich: In Deutschland lag dieser Anteil mit ca. 22 Prozent deutlich niedriger.
Der Energieversorger und Ökostromanbieter ENTEGA wird neuer Hauptsponsor und strategischer Partner des Bundesligaaufsteigers 1. FSV Mainz 05. Gemeinsames Ziel der beiden Partner ist der Wandel des Fußballclubs zu einem CO2-neutralen Verein, der als ökologisches Vorbild für die ganze Region wirkt.
Nachdem die SWM ihre Erdgaspreise bereits zum 1. April um bis zu 21 Prozent reduziert haben, können sie diese wie mehrfach angekündigt zum 1. Juli nochmals deutlich senken: Die Preise für Privatkunden werden in München um bis zu 13 Prozent günstiger. Münchner Haushalte, die Erdgas für Heizen und Warmwasserbereitung nutzen, können so jährlich einen dreistelligen Eurobetrag einsparen.
Wer Strom spart, wird von E.ON belohnt. Die Vertriebsgesellschaften des Unternehmens bieten einen neuen „E.ON EnergieSpar-Tarif“ an, bei dem die Stromkunden doppelt sparen können: Privatkunden, die ihren Stromverbrauch innerhalb eines Jahres um mindestens zehn Prozent reduzieren, profitieren mit dem „E.ON EnergieSpar-Tarif“ nicht nur von einer geringeren Energierechnung, sondern erhalten zusätzlich
einen einmaligen Bonus. Die Höhe des Bonus liegt je nach Jahresverbrauch zwischen 20 und 100 Euro.
TelDaFax startet mit einer neuen Aktion in den Sommer und bietet Neukunden ab dem 1. Juli vier Erdgas-Tarife mit stark gestiegenen Rabatten an. Zudem beliefert TelDaFax die Kunden bis zu zwei Monate lang kostenlos mit Gas. Eine zwölf-monatige kostenlose Preisgarantie rundet das Angebot ab.
Die Kunden der Stadtwerke Essen können ab dem 1. Juli einen persönlichen Beitrag für den Klimaschutz leisten. In Zusammenarbeit mit der E.ON Ruhrgas AG bietet das Unternehmen einen Klimatarif für Erdgas an. „Die Verbraucher können die deutlichen Preissenkungen beim Gas seit Beginn dieses Jahres dazu nutzen, selbst etwas für den Klimaschutz zu tun. Mit dem Klimatarif investieren sie in konkrete Projekte zur CO2-Reduktion“, erklärte Dr. Bernhard Görgens, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Essen AG.