NRW will Nutzung von Biogas vorantreiben
NRW setzt auf eine stärkere Erzeugung und Nutzung von Biogas. Mit insgesamt 260.000 Euro aus dem NRW-EU Ziel2-Programm fördert das Wirtschaftsministerium jetzt eine Machbarkeitsstudie zur Herstellung und Aufbereitung von Biogas.
Biogas Erzeugung in der Region Niederrhein
Wirtschaftsministerin Christa Thoben überreichte die Zuwendungsbescheide für das Forschungsvorhaben „Nachhaltiges Biogas“ an die GELSENWASSER AG und ihre Projektpartner. Ziel des Kooperationsprojektes ist ein Konzept zum Aufbau eines großtechnischen, nachhaltigen Erzeugungs- und Verteilungssystems von Biogas am Beispiel der Region Niederrhein.
Dezentrale Erzeugung von Biogas
Neben dem Gasversorger GELSENWASSER AG, arbeiten der Biogasanlagenbauer PlanET Biogastechnik GmbH aus Vreden, die Fachhochschule Münster und das Fraunhofer Institut UMSICHT in dem Projekt mit. Gemeinsam wollen die Partner die Machbarkeit für die dezentrale Erzeugung von Biogas in kleinen Anlagen, den Transport über Pipelines zu einer zentralen Station und die dortige Aufbereitung untersuchen. Anschließend ist vorgesehen, das Biogas ins Erdgasnetz der Region einzuspeisen.
Biogas Nutzung vor allem in ländlichen Regionen
Das Gesamtvolumen des Projektes liegt bei rund 450.000 Euro. Im Falle positiver Forschungsergebnisse will GELSENWASSER zusammen mit Partnern in naher Zukunft ca. 25 Mio. Euro zur nachhaltigen Biogaserzeugung investieren. “Das Projekt wird der wachsenden Biogasbranche in Nordrhein-Westfalen weiteren Rückenwind geben“, sagte Ministerin Christa Thoben. „Die Landesregierung hat den Ehrgeiz, den Anteil erneuerbarer Energien in den nächsten Jahren deutlich zu steigern. Die Erzeugung und Nutzung von Biogas ist dabei eine Technik, die sich insbesondere für ländliche Regionen hervorragend anbietet.”
Neben Biogas werden weitere Vorhaben gefördert
Das Kooperationsprojekt ist eines der 27 Vorhaben, die im Rahmen des Wettbewerbs “Energie.NRW” unter dem Motto „Gesucht werden die besten Ideen für die effiziente Umwandlung und Nutzung von Energie“ gefördert werden. Insgesamt waren 148 Vorhaben im vergangenen Jahr eingereicht worden. Die Bandbreite der Projekte reichte von der Entwicklung einer Pilotanlage zur biologischen Wasserstoffproduktion über die Reinigung und Speicherung von Wasserstoff bis hin zur Weiterentwicklung von Brennstoffzellen-Komponenten. Auch die Solarzellen- und Modultechnik, Solarthermische Kraftwerke und die Biomasseverwertung sollen weiterentwickelt werden.


















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