An der Luft oder in einem unbeheizten Raum trocknet Wäsche immer noch am umweltfreundlichsten. Doch an feuchtkalten Tagen und während der Heizperiode kann dies zu einer Herausforderung werden. Was viele nicht wissen: Wer seine Wäsche dann in einem beheizten Raum trocknet, verbraucht zusätzliche Energie. In diesem Fall ist die Nutzung eines effizienten Wäschetrockners aus Umweltsicht meist die bessere Alternative. Aber Vorsicht: Noch immer gehören viele Trockner zur Energieeffizienzklasse C und verschwenden unnötig viel Energie.
Seit dem 1. Januar 2009 sind Bauherren, Immobilieneigentümer, Vermieter und Verwalter durch das Gesetz zu den Erneuerbaren Energien (EEWärmeG) verpflichtet, die Energieeffizienz ihrer Gebäude zu optimieren. Außerdem hat die Heizkostenverordnung einige Änderungen erfahren, die Vermietern und Verwaltern einen Anreiz zur Minimierung der Heizkosten geben sollen. Die neue Heizkostenverordnung (HeizKV 2009) gilt seit dem 1. Januar 2009. Im Rudolf Haufe Verlag sind zwei Ratgeber erschienen, die dabei helfen, die Gesetze richtig umzusetzen.
Die ostfriesische Nordseeinsel Norderney hat heute das Ziel angekündigt, bis zum Jahresende die erste Insel Deutschlands zu werden, die umfassend auf Glühbirnen verzichtet. Durch anschauliche Informationen über Alternativprodukte zur Glühbirne und zu Einsparmöglichkeiten bei der Beleuchtung sollen für die Norderneyer Haushalte Anreize geschaffen werden, möglichst zügig auf effizientere Leuchtmittel umzusteigen.
Anlässlich des Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am 26. April fordert die Verbraucher Initiative ein eindeutiges Bekenntnis der Politik zum Atomausstieg. Die von den Energiekonzernen angezettelte Debatte um Laufzeitenverlängerungen für Atommeiler und angebliche Versorgungslücken dürfe nicht länger von Alternativen, wie dem Einsatz von Energieeffizienzmaßnahmen, ablenken.
Der Energiediscounter eprimo bietet ab sofort in vielen Regionen neben günstigem Strom auch Erdgas zu attraktiven Konditionen an. Neukunden erhalten einen Wechselbonus von 75 Euro. eprimoGasFlex hat besonders kundenfreundliche Vertragslaufzeiten, so bleiben Gaskunden flexibel.
Fernsehgeräte sollen künftig weniger Energie verbrauchen. Wie viel genau, könnten die Bürgerinnen und Bürger an einer neuen Energieverbrauchskennzeichnung erkennen.
Nachdem die SWM ihre Erdgaspreise bereits zum 1. April um bis zu 21 Prozent reduziert haben, können sie diese wie angekündigt zum 1. Juli nochmals deutlich senken: Die Preise für Privatkunden werden in München um bis zu 13 Prozent günstiger. Münchner Haushalte, die Erdgas für Heizen und Warmwasserbereitung nutzen, können so jährlich einen dreistelligen Eurobetrag einsparen.
Die Berliner Energieagentur hat im Rahmen des europaweiten Projektes “check it out” detaillierte Energiekonzepte für 19 Berliner Schulen vorgelegt. Rund 250 Einzelmaßnahmen werden mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II und aus dem Umweltentlastungsprogramm (UEP II) des Landes Berlin und der europäischen Union umgesetzt. Insgesamt kann das Land Berlin dadurch seinen Energiebedarf um 4.300 Megawattstunden (MWh), seine Energiekosten um rund 330.000 Euro und den Kohlendioxidausstoß um 1.200 Tonnen jährlich senken.
Welche Baustoffe und Bauteile helfen, den Energieverbrauch zu drosseln? Für welche Teile des Hauses sind sie geeignet und was kosten sie? Der aktualisierte Ratgeber “Wärmedämmung” der Verbraucherzentralen liefert alle wichtigen Informationen rund um die wichtigsten Dämmstoffe. Auf 192 Seiten erfährt der Leser alles, was er wissen muss. Erklärt werden Begriffe wie zum Beispiel Wärmeleitfähigkeit oder Feuchteverhalten.
“Die Atomenergie trägt weltweit so gut wie nichts zum Klimaschutz bei. Sie ist und bleibt eine Technologie unbeherrschbarer Risiken, gerade was die Weiterverbreitung nuklearer Materialien und die Entsorgung des Strahlenabfalls betrifft. Sie bremst den Ausbau der erneuerbaren Energien und ihre Bedeutung sinkt in globaler Hinsicht.” Dieses Fazit zieht Lutz Mez, Geschäftsführer der Forschungsstelle Umweltpolitik an der Freien Universität Berlin in einer Analyse der aktuellen Entwicklungen in der Atombranche. Kurz vor dem 23. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe betonte er gemeinsam mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), dass ein Comeback der Atomkraft nicht in Sicht und auch nicht wünschenswert sei.