Erdgasnutzer in Deutschland müssen im kommenden Jahr mit zum Teil deutlichen Preissteigerungen rechnen. Viele Versorger heben ihre Preis bereits ab Januar an und begründen dies mit der Bindung ihres Gas-Bezugspreises an den Ölpreis.
Klimawandel, steigende Energiepreise und wachsendes Umweltbewusstsein lassen immer mehr Hausbesitzer über moderne Heiztechniken nachdenken. Viele planen Investitionen in energiesparende Technologien oder überlegen den Umstieg auf erneuerbare Energien. Der aktualisierte Ratgeber „Heizung und Warmwasser“ der Verbraucherzentrale weist den Weg, um durch die eigene „Energieeinsparverordnung“ Geldbeutel und Klima zu schonen.
Der unabhängige Energieanbieter LichtBlick will für sein neues Geschäftsfeld ZuhauseKraftwerk mit Handwerksbetrieben aus ganz Deutschland kooperieren. Sie sollen den Einbau und die Wartung der Anlagen übernehmen. 100.000 mit Erdgas betriebene ZuhauseKraftwerke, so der LichtBlick-Plan, sollen in Zukunft lokal Gebäude mit Wärme und das öffentliche Netz mit umweltfreundlichem SchwarmStrom versorgen.
Das unabhängige Verbraucherportal Verivox.de hat ermittelt, dass mindestens 40 Stromanbieter die Preise zum Jahreswechsel um durchschnittlich 5 Prozent erhöhen. Diese neuerlichen Preissteigerungen bedeuten für einen Haushalt mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 4000 kWh pro Jahr eine Mehrbelastung von 46 Euro. Damit setzt sich ein nun zehnjähriger Trend fort: Seit dem Jahr 2000 sind die Strompreise für Privatkunden jedes Jahr gestiegen – in der Zwischenzeit sind es insgesamt rund 40 Prozent.
Während viele Energieversorger Strompreiserhöhungen angekündigt haben, erhöht bluxöko seinen Tarif nicht, sondern bietet sogar eine Preisgarantie bis zum 30.06.2010 an. Kunden können mit dem Discounttarif nicht nur ihren Geldbeutel schonen, sondern auch der Umwelt etwas Gutes tun, denn bluxöko ist zu 100% echter Ökostrom. Zudem verlängert das Untenehmen seinen Treue-Bonus von 50 Euro bei Abschluss bis zum 31.12.09.
Der Oldenburger Ökostromanbieter NaturWatt konnte im Jahr 2009 seinen Stromabsatz im Vergleich zum Vorjahr um 55 Prozent steigern. Das Unternehmen setzte rund 170 Gigawattstunden regenerativ erzeugten Strom ab. Bei einem Durchschnittsverbrauch von 3.500 Kilowattstunden entspricht das der Versorgung von knapp 50.000 Haushalten.
Verbraucher können steigenden Strompreisen durch einen Wechsel des Versorgers und durch sich rasch lohnende Sparmaßnahmen die Rote Karte zeigen. “Jede eingesparte Kilowattstunde Strom fehlt am Ende auch auf der Rechnung”
Der unabhängige Energieversorger LichtBlick muss nach zwei Jahren erstmals wieder den Preis für seinen regenerativ erzeugten LichtBlick-Strom erhöhen. Ab dem 1. Januar 2010 kostet die Kilowattstunde 21,99 Cent statt bisher 19,99 Cent, der monatliche Grundpreis steigt um einen Euro auf 8,95 Euro. Für den Anstieg sind die massiv steigenden Stromnetz-Gebühren und die höhere Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verantwortlich.
Nicht nur in Berlin erhöht der Stromanbieter Vattenfall seine Strompreise zum Jahreswechsel. Nach zweieinhalb Jahren Preisstabilität gelten ab 1. Januar 2010 neue Strompreise für Privat- und Gewerbekunden von Vattenfall in Hamburg.
Im Juli 2009 verlor die Gasag den Prozess um die unzulässigen Preiserhöhungen im Jahr 2005. In der von der Verbraucherzentrale Berlin unterstützten Sammelklage waren 38 Kläger erfolgreich, die ihre Rechnungen nur unter Vorbehalt gezahlt hatten. Doch die Gasag will die Konsequenzen des Gerichtsentscheids nicht tragen.