16
Jun 2009
Abgelegt unter: Strom Blog

Erneuerbare Energien bei Verbrauchern weiterhin beliebt

Erneuerbare Energien sind nicht zu stoppen: Trotz gefallener Preise für fossile Brennstoffe entscheiden sich immer mehr Verbraucher für diese Alternative. Laut einer Online-Umfrage des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) können sich 66 Prozent der Befragten, die bislang mit fossilen Brennstoffen heizen, einen Wechsel zu alternativen Energien wie Holzpellets vorstellen.

Für 41 Prozent der rund 500 Teilnehmer ist dabei der günstigere Brennstoffpreis das ausschlaggebende Kriterium. Nur 13 Prozent der Befragten gaben an, dass ein Umstieg für sie nicht in Frage kommt. Rund ein Drittel der Umfrageteilnehmer heizt bereits mit Holzpellets. Doch den Verbrauchern liegt nicht nur ihr Geldbeutel, sondern auch die Umwelt am Herzen: Für sechs Prozent ist die Umweltfreundlichkeit der CO2-neutralen Spanpresslinge entscheidend für einen Wechsel.

Holzpellets immernoch günstiger als Heizöl

“Es freut mich, dass die Verbraucher nach wie vor von den Vorteilen erneuerbarer Energien überzeugt sind“, kommentiert DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele das Umfrageergebnis. Auf der Kostenseite schneiden Pellets im Vergleich zu fossilen Energieträgern gut ab. So sank der Pelletpreis im Mai weiter auf 204 Euro pro Tonne. Damit befand er sich trotz einer leichten Erhöhung gegenüber dem Vorjahr immer noch unter dem Preis von Heizöl. Kostenbewusste Verbraucher sollten daher jetzt ihren Lagerraum füllen, denn Pellets sind im Frühjahr und Sommer am günstigsten.

Erneuerbare Energien verringern Rohstoff-Abhängigkeit

Der Umstieg auf regenerative Energiequellen ist jedoch nicht nur eine Frage der Kosten. Für neun Prozent der Befragten ist die Unabhängigkeit von Rohstoffimporten wichtig. „Nutzer erneuerbarer Energien schonen die Umwelt und sind unabhängig von unvorhersehbaren Entwicklungen am Ölmarkt“, so Bentele über den sauberen Brennstoff. „Aus diesen Gründen werden viele Häuslebauer und Eigenheimbesitzer auch 2009 das Heizen mit alternativen Energien in Betracht ziehen.“ Das DEPI rechnet bundesweit mit 35.000 neuen Pelletfeuerungen, so dass am Jahresende voraussichtlich rund 140.000 Anlagen deutsche Haushalte kostengünstig und zuverlässig mit Wärme versorgen.

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