Die künftige Energieversorgung steht vor gewaltigen Herausforderungen. Der wachsende Energiebedarf und der Klimawandel machen ein Umdenken in Richtung regenerative Energien erforderlich. Doch mit der seit einigen Jahren zunehmenden dezentralen Einspeisung erneuerbarer Energien wird das herkömmliche Stromsystem langfristig nicht mehr ausreichend zu kontrollieren sein.
Der Energieversorger Entega misst dem Thema Kundenservice einen hohen Stellenwert bei. Dies belegen jüngste Auszeichnungen mehrerer namhafter Institutionen.
Die Verbindung von Wirtschaftlichkeit und ökologischem Arbeiten schließt sich nicht aus – das beweist die freenet Group: Das zentrale Rechenzentrum der Unternehmensgruppe nutzt ab sofort den grünen Strom der Düsseldorfer Stadtwerke, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Darüber hinaus wird die Ressourcenoptimierung für noch mehr Nachhaltigkeit im Hardwarebereich vorangetrieben.
Beim Thema Elektromobilität stellt sich, wie bei vielen Innovationsthemen, die Frage nach der Henne und dem Ei: Was muss zuerst da sein – die Tankstelle, an der Elektrofahrzeuge aufgeladen werden können, oder die Elektrofahrzeuge, damit überhaupt der Bedarf für eine Ladeinfrastruktur entsteht? Die STAWAG, Stadtwerke Aachen Aktiengesellschaft, umgeht das Dilemma, indem sie beides parallel vorantreibt: Sie baut einerseits öffentliche Elektro-Tankstellen in der Aachener Innenstadt und will andererseits ihre Stromkunden mit einem Förderprogramm dazu animieren, sich Elektro-Roller zu kaufen und damit die Umwelt zu entlasten.
Eis und gekühlte Getränke gehören zum Sommer dazu. Doch ist der Kühlschrank älter als zehn Jahre, kann das unnötig teuer werden. Denn seit 1998 ist der Stromverbrauch von neuen Kühl- und Gefriergeräten um bis zu 70 Prozent gesunken. Das heißt, moderne energieeffiziente Geräte halten Speisen und Getränke für einen Bruchteil der Kosten kühl und frisch.
Klima- und Umweltschutz genießen in Deutschland hohes Ansehen. Bei einer spontanen Befragung würde kaum jemand erklären, dass ihm diese Themen nicht am Herzen liegen. Doch im Alltag werden die guten Vorsätze nicht immer berücksichtigt.
Ein großer, von den meisten Menschen kaum beachteter Stromfresser im Haushalt ist die Heizungspumpe. Heizungs- und Warmwasserzirkulationspumpen sind für 10 bis 15 Prozent des gesamten Stromverbrauchs verantwortlich und zählen damit zu den größten Energiefressern. Durch eine Optimierung der Heizungspumpe können Energie und Kosten eingespart werden. Die Verbraucher Initiative rät daher, die Heizungsanlage in der warmen Jahreszeit auf Vordermann zu bringen.
450 Berliner Eigenheimbesitzer haben es bewiesen: Energiekosten senken und Klima schützen ist keine Hexerei. Ein Jahr lang haben sich die Hauseigentümer im Rahmen einer von GASAG und Berliner Energieagentur (BEA) ausgerufenen Aktion umfassend in allen Fragen der energetischen Gebäudemodernisierung und des Verbrauchsverhaltens informieren lassen. Resultat: Energieeinsparungen und CO2-Minderungen bis zu 85 Prozent durch Modernisierung der Heizungen, Wärmedämmung, Fenster- und Türenaustausch sowie Installation von Sonnenkollektoren zur Warmwassererzeugung sind praktisch möglich.
Das Land Sachsen hat die neue Förderrichtlinie Energie und Klimaschutz beschlossen und die bisherigen Förderkonditionen in wesentlichen Punkten verbessert. So werden im Bereich der erneuerbaren Energien künftig Photovoltaik-Anlagen, solarthermische Anlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung sowie Pelletkessel gefördert. Außerdem unterstützt der Freistaat den Austausch alter Heizungskessel gegen effizientere Brennwertkessel finanziell, soweit der Hauseigentümer nicht bereits gesetzlich zum Austausch verpflichtet ist.
Die Vor-Ort-Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW ist ein Erfolgsmodell: Die im Jahr 2008 in mehr als 3.800 Beratungen vorgeschlagenen Sanierungsempfehlungen mündeten in Investitionen von durchschnittlich 18.000 Euro pro Objekt, um die Heizung zu modernisieren, das Gebäude zu dämmen oder den undichten Fenstern die Tür zu weisen. Über den Daumen 800 Euro an Energiekosten sparen die erfolgreich beratenen Hausbesitzer dadurch jährlich ein.