Neu auf den Markt kommende Elektrogeräte dürfen künftig nur noch wenig Strom im Stand-by-Betrieb verbrauchen. Ab den 7.Januar 2010 gelten EU-weit neue Regeln für Haushalts- und Bürogeräte. Künftig dürfen diese im Stand-by-Betrieb nicht mehr als zwei Watt Strom verbrauchen. Möglich wird dies durch die Ökodesign-Richtlinie, mit der die Energieeffizienz-Anforderungen für alle in Europa verkauften Produkte festgelegt werden.
Zum Jahreswechsel fällt der Startschuss: Intelligente Stromzähler, so genannte Smart Meter, sind ab 1. Januar in Neubauten Pflicht. Sie sollen Transparenz schaffen, eine Kostenkontrolle ermöglichen und Verbraucher zu Klimaschützern und Energiemanagern machen. Den flächendeckenden Einsatz der Smart Meter plant die Bundesregierung für 2022.
Was Politiker nicht schaffen, muss jetzt eben jeder Einzelne tun: die Weichen für eine Änderung der Klimapolitik schaffen. Ein erstes Signal: den Stromanbieter wechseln. 86% aller Deutschen überlegen sich diesen Schritt, aber nur wenige tun ihn.
Eine Solaranlage auf dem Dach wird auch in Zukunft eine sichere und renditestarke Investition bleiben, auch wenn die Erzeugung von Solarstrom in Zukunft immer weniger gefördert werden wird. Wie Immowelt.de berichtet, lohnt sich die Stromerzeugung auf dem eigenen Dach aufgrund des rasanten Preisverfalls von Solarmodulen dennoch.
Auch in diesem Jahr stehen bei den Deutschen zu Weihnachten Elektronik-Produkte wieder ganz oben auf dem Wunschzettel. Laut einer repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa planen 40 Prozent der Bundesbürger unter anderem Flachbildfernseher und Computer zu verschenken. Doch beim Kauf neuer High-Tech-Produkte gibt es einiges zu beachten, denn die Wahl eines energieeffizienten Gerätes schont nicht nur die Umwelt, sondern auch das Portemonnaie.
Der Jahreswechsel ist ein beliebter Zeitpunkt, um gute Vorsätze zu fassen. Dabei können Verbraucher nicht nur auf eine bessere Ernährung oder mehr Bewegung achten. Wer künftig jeden Monat etwas Geld zur Seite legen will, sollte den eigenen Stromverbrauch genauer unter die Lupe nehmen. Hier sind Einsparungen von bis zu 25 Prozent möglich.
Ausgebrannte Energiesparlampen landen zu oft im Hausmüll. Nur rund 35 Prozent der alten Energiesparlampen werden getrennt gesammelt und umweltgerecht verwertet. Ein Grund für die schlechte Sammelquote hierzulande ist u.a. die mangelhafte Information der Verbraucher in den Geschäften.
Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) reagiert auf die aktuelle Entwicklung der Klimakonferenz in Kopenhagen mit großer Enttäuschung. Angesichts der weltweiten Herausforderungen durch den fortschreitenden Klimawandel ist es nach Ansicht des BEE in höchstem Maße unverantwortlich, die Entscheidung über ein weitreichendes globales Klimaschutzabkommen weiter zu vertagen.
51 Milliarden Euro zusätzliche Steuereinnahmen winken dem Fiskus, wenn die Bundesregierung die Laufzeiten der Kernkraftwerke von derzeit 32 Jahren auf die international üblichen 60 Jahre verlängert. Das zeigt eine exklusiv für das Wirtschaftsmagazin ‘Capital’ (Ausgabe 1/2010) angefertigte Analyse des Bremer Energiewissenschaftlers Wolfgang Pfaffenberger.
Die in der Initiative „2° – Deutsche Unternehmer für Klimaschutz“ verbundenen Unternehmer fordern die Staats- und Regierungschefs auf, bei den UN-Klimaverhandlungen in Kopenhagen ein verbindliches und
ambitioniertes Klimaschutzabkommen zu erzielen.