Steigende Strompreise - was tun?

Strom und Gas waren die letzten Jahre so teuer wie nie - trotz kurzfristiger Preissenkungen, die es immer wieder gab, haben sich die Energiepreise auf einem hohen Niveau stabilisiert. Auch künftig müssen sich viele Haushalte auf steigende Kosten gefasst machen, denn viele Versorger erhöhen in regelmäßigen Abständen ihre Strompreise und Gastarife. Doch Verbraucher müssen die steigenden Strompreise nicht einfach hinnehmen, denn häufig lassen sich Energiekosten durch einen Wechsel des Anbieters einsparen.

Stromanbieter wechseln & Strompreise senken

Mit einem Wechsel des Stromanbieters können Sie ohne viel Aufwand einen beträchtlichen Teil Ihrer Stromkosten einsparen, denn die Preise neuer Anbieter liegen häufig spürbar unter den Strompreisen der Regionalversorger. Andererseits haben sich viele regionalen Stromversorger hervorragend aufgestellt und wissen mit guten Preisen zu punkten. So oder so sollten Sie einen Stromvergleich machen, um Klarheit zu erlangen.

Ist Sparpotenzial erkennbar, sollten Sie einen Wechsel zu einem Anbieter mit besseren Strompreisen in Erwägung ziehen. Um es vorwegzunehmen: Der Stromanbieterwechsel ist in der Regel schnell und problemlos möglich und mit keinerlei Risiken verbunden. Zunächst muss ein günstiger Anbieter in der Region gefunden werden - den kann man mit Hilfe unseres Tarifrechners einfach ermitteln. Dazu muss einfach nur die Postleitzahl des Wohnorts und der jährliche Stromverbrauch angegeben werden.

Hat man einen passenden Stromanbieter gefunden, muss nur noch ein Vertragsformular angefordert und unterschrieben werden. Alles weitere erledigt der neue Versorger. Er kündigt auch den Vertrag mit dem alten Stromversorger, so dass eine lückenlose Versorgung mit Strom sichergestellt ist. Die Umstellung ist je nach Stromanbieter beziehungsweise Laufzeit und Kündigungsfrist des alten Vertrags unterschiedlich. In der Regel erfolgt der Wechsel in einem Zeitraum von vier bis acht Wochen. Für den Stromkunden ändern sich wenig – mit erfolgter Umstellung stellt lediglich der neue Versorger die Stromrechnung. Und dann machen sich hoffentlich auch bessere Strompreise im Geldbeutel bemerkbar…

Worauf Sie beim Wechsel des Stromanbieters achten sollten

Ausfallzeiten nach dem Wechsel müssen nicht befürchtet werden. Der lokale Versorger ist verpflichtet, die Stromversorgung für alle Haushalte sicher zu stellen. Wichtig: Auf keinen Fall sollte man selbst kündigen. Findet man bis zum Auslaufen des Vertrages keinen neuen Stromanbieter, muss man einen neuen, meist teureren Strompreis beim Regionalversorger beziehen.

Grundsätzlich sollte man vor Vertragsabschluss mit dem neuen Stromanbieter auf das Kleingedruckte wie auch Mindestlaufzeiten achten. Angesichts der rasanten Entwicklung auf dem Strommarkt sollte diese möglichst nicht zwei Jahre betragen. Außerdem sollte man auf Preisgarantien achten. So ist man vor allzu schnell steigenden Strompreisen sicher.