Zum Jahreswechsel fällt der Startschuss: Intelligente Stromzähler, so genannte Smart Meter, sind ab 1. Januar in Neubauten Pflicht. Sie sollen Transparenz schaffen, eine Kostenkontrolle ermöglichen und Verbraucher zu Klimaschützern und Energiemanagern machen. Den flächendeckenden Einsatz der Smart Meter plant die Bundesregierung für 2022.
Was Politiker nicht schaffen, muss jetzt eben jeder Einzelne tun: die Weichen für eine Änderung der Klimapolitik schaffen. Ein erstes Signal: den Stromanbieter wechseln. 86% aller Deutschen überlegen sich diesen Schritt, aber nur wenige tun ihn.
Während in Kopenhagen internationale Lösungen verhandelt werden, zeigt die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne „Klima sucht Schutz“ Klimaschutz der praktischen Art: Mit dem neuen „Passivhaus-Spezial“ und verschiedenen Energiespar-Ratgebern informiert sie Endverbraucher, wie sie persönlich von der Passivhaus-Bauweise im Neu- und Altbau profitieren können und von welchen vorbildlichen Praxisbeispielen sie abschauen können.
Zusammen mit seiner Tochtergesellschaft KEVAG und den Stadtwerken Marburg ermöglicht RWE der Philipps-Universität Marburg eine energetische Sanierung der Spitzenklasse. Bis zu 84 Prozent der jährlichen Energiekosten kann die Hochschule dadurch am zentralen Hörsaalgebäude einsparen.
Das optimale, grundsätzlich standardisierte Heizungssystem mit Erneuerbaren Energien - sozusagen “von der Stange” - gibt es nicht. Bei der Entscheidung für oder gegen eine Heiztechnik sind vier Punkteausschlaggebend: Die energetischen Vorgaben durch das Haus, die bestehende Heizungstechnik, die Wohnregion sowie die zur Verfügung stehenden Energieträger.
Am 24. Oktober stellt sich die Kampagne “Klima sucht Schutz” in den Dienst des weltweiten Klima-Aktionstages von 350.org. An diesem Tag finden verteilt über den gesamten Globus Aktionen statt, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.
Die Biogasanlage der HSE in Lorsch hat im laufenden Betrieb ihre außerordentlich hohe Energieeffizienz bestätigt. Nach aktuell ermittelten Daten wird die Energie des erzeugten Biogases zu 80 Prozent genutzt. Die Anlage produziert nicht nur Strom, sondern auch Wärme, die in unmittelbarer Nähe des Standortes verbraucht wird. Die Energieeffizienz anderer Biogasanlagen, die keinen Abnehmer für die Wärme haben, ist deshalb um über die Hälfte geringer.
Die Philipps-Universität in Marburg und die Justus-Liebig-Universität in Gießen werden 2010 und 2011 von enercity mit Strom versorgt. Bei einer europaweiten Ausschreibung des Landes Hessen konnte enercity mit seinem Angebot überzeugen und wird neben den beiden Universitäten auch die Liegenschaften in der Landeshauptstadt Wiesbaden, darunter Landesministerien, Fachhochschulen, das Landesmuseum sowie das Hessische Staatstheater, versorgen.
Stromspar-Checks sind ein von Caritas und Energieagenturen für Hartz-IV-Haushalte gestartetets Projekt, das Stromspar-Tipps an besonders einkommensschwache Haushalte weiter gibt. Mehr Standorte, mehr Stromsparhelfer und damit mehr Stromspar-Checks – das sind die Ziele
Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) fördert ab sofort aus dem Konjunkturprogramm II des Bundes mit rund 2 Millionen den Einbau sogenannter ZuhauseKraftwerke in öffentlichen Einrichtungen der Stadt. Damit wird in Hamburg bundesweit zum ersten Mal ein dezentrales Kraftwerk aus 100 kleinen Kraftwerkseinheiten erstellt, die über eine intelligente Steuerung zu einem virtuellen Kraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung zusammengeschaltet werden.