Der enviaM Städtewettbewerb startet mit einem neuen Teilnehmerrekord in die 6. Auflage. Unter dem Motto voRWEg gehen und Gutes tun macht der enviaM-Truck vom 30. Mai bis 3. Oktober in 31 Kommunen im Grundversorgungsgebiet des Energiedienstleisters halt. Den Auftakt bildet das Stadtfest in Thalheim im Erzgebirge, den Abschluss die 850-Jahrfeier in Lauter. Erstmals dabei sind Doberlug-Kirchhain, Schlieben und Straupitz in Brandenburg, Bad Düben, Brand-Erbisdorf, Kriebstein, Lauter, Mügeln, Oelsnitz und Thalheim in
Sachsen, Coswig in Sachsen-Anhalt und Bad Frankenhausen in Thüringen.
Eis und gekühlte Getränke gehören zum Sommer dazu. Doch ist der Kühlschrank älter als zehn Jahre, kann das unnötig teuer werden. Denn seit 1998 ist der Stromverbrauch von neuen Kühl- und Gefriergeräten um bis zu 70 Prozent gesunken. Das heißt, moderne energieeffiziente Geräte halten Speisen und Getränke für einen Bruchteil der Kosten kühl und frisch.
Klima- und Umweltschutz genießen in Deutschland hohes Ansehen. Bei einer spontanen Befragung würde kaum jemand erklären, dass ihm diese Themen nicht am Herzen liegen. Doch im Alltag werden die guten Vorsätze nicht immer berücksichtigt.
Ein großer, von den meisten Menschen kaum beachteter Stromfresser im Haushalt ist die Heizungspumpe. Heizungs- und Warmwasserzirkulationspumpen sind für 10 bis 15 Prozent des gesamten Stromverbrauchs verantwortlich und zählen damit zu den größten Energiefressern. Durch eine Optimierung der Heizungspumpe können Energie und Kosten eingespart werden. Die Verbraucher Initiative rät daher, die Heizungsanlage in der warmen Jahreszeit auf Vordermann zu bringen.
450 Berliner Eigenheimbesitzer haben es bewiesen: Energiekosten senken und Klima schützen ist keine Hexerei. Ein Jahr lang haben sich die Hauseigentümer im Rahmen einer von GASAG und Berliner Energieagentur (BEA) ausgerufenen Aktion umfassend in allen Fragen der energetischen Gebäudemodernisierung und des Verbrauchsverhaltens informieren lassen. Resultat: Energieeinsparungen und CO2-Minderungen bis zu 85 Prozent durch Modernisierung der Heizungen, Wärmedämmung, Fenster- und Türenaustausch sowie Installation von Sonnenkollektoren zur Warmwassererzeugung sind praktisch möglich.
Die Vor-Ort-Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW ist ein Erfolgsmodell: Die im Jahr 2008 in mehr als 3.800 Beratungen vorgeschlagenen Sanierungsempfehlungen mündeten in Investitionen von durchschnittlich 18.000 Euro pro Objekt, um die Heizung zu modernisieren, das Gebäude zu dämmen oder den undichten Fenstern die Tür zu weisen. Über den Daumen 800 Euro an Energiekosten sparen die erfolgreich beratenen Hausbesitzer dadurch jährlich ein.
In den Metropolen der Welt werden immer mehr Dächer bepflanzt. Deutschland fördert solche grünen Oasen sogar mit öffentlichen Geldern. Bepflanzte Dächer sind gut fürs Klima und senken die Heizkosten.
Werden Ihre Heizkörper bei gleicher Thermostatstellung unterschiedlich warm? Verursacht Ihre Heizung Strömungsgeräusche? Dann könnte es sein, dass kein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage durchgeführt wurde. Dieser sorgt für ausgeglichene Druckverhältnisse im Heizungssystem und stellt die erforderlichen Warmwasser-Zuflussmengen für alle Heizkörper sicher.
In vielen Haushalten verbrauchen Elektrogeräte im Stand-by heimlich Strom. Wer das verhindert, indem er Geräte wie Computer und Fernseher beim Abschalten komplett vom Stromnetz trennt, kann im Jahr um die 70 Euro sparen. Wie viel genau im eigenen Haushalt zusammenkommt, können sich Verbraucher mit dem Stand-by-Check der Initiative EnergieEffizienz online berechnen lassen.
Das EU-Parlament soll den Vorschlag der Europäischen Kommission zur Reform der Energiekennzeichnung ablehnen. Das fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) anlässlich der entscheidenden Plenumssitzung am 6. Mai. Vorgesehen ist, die bekannte Einteilung nach den Buchstaben A-G durch eine nach oben offene Skala zu ersetzen. Die effizientesten Geräte wären dann künftig mit A-60%, A-40% und A-20% gekennzeichnet. “Das grenzt an Verbrauchertäuschung und muss dringend verhindert werden”, kritisiert Vorstand Gerd Billen.