Der WWF hat heute in Berlin ein deutsches Klimaschutzgesetz gefordert, das die Verringerung des Treibhausgasausstoßes verbindlich festschreibt und Sanktionen bei Verstößen vorsieht. Die Umweltorganisation legte ein juristisches Gutachten vor, wonach ein solches Gesetz rechtlich machbar, praktikabel und konform mit EU-Recht wäre.
Eine niedrige Temperatur beim Wäschewaschen senkt Stromverbrauch und -kosten. Etwa 24 Euro lassen sich jährlich sparen, wenn man bei 30 statt 60 Grad wäscht. Die Initiative EnergieEffizienz empfiehlt deshalb die Waschtemperatur zu senken.
In jedem vierten deutschen Haushalt steht heute eine elektrische Espressomaschine. Gerade Kaffeevollautomaten mit integriertem Mahlwerk und Milchaufschäumer können zu hohen Zusatzkosten führen. Denn viele der praktischen Geräte verbrauchen jede Menge Strom.
An der Luft oder in einem unbeheizten Raum trocknet Wäsche immer noch am umweltfreundlichsten. Doch an feuchtkalten Tagen und während der Heizperiode kann dies zu einer Herausforderung werden. Was viele nicht wissen: Wer seine Wäsche dann in einem beheizten Raum trocknet, verbraucht zusätzliche Energie. In diesem Fall ist die Nutzung eines effizienten Wäschetrockners aus Umweltsicht meist die bessere Alternative. Aber Vorsicht: Noch immer gehören viele Trockner zur Energieeffizienzklasse C und verschwenden unnötig viel Energie.
Die ostfriesische Nordseeinsel Norderney hat heute das Ziel angekündigt, bis zum Jahresende die erste Insel Deutschlands zu werden, die umfassend auf Glühbirnen verzichtet. Durch anschauliche Informationen über Alternativprodukte zur Glühbirne und zu Einsparmöglichkeiten bei der Beleuchtung sollen für die Norderneyer Haushalte Anreize geschaffen werden, möglichst zügig auf effizientere Leuchtmittel umzusteigen.
Mehr als zwei Drittel der Bundesbürger halten das Klimaschutzengagement von RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW für unzureichend und die aktuellen Strompreise der Konzerne für überzogen. Das ergab eine repräsentative Umfrage von TNS-Emnid im Auftrag von Greenpeace.
Die Vorstände der großen Energiekonzerne gehören zu den bestbezahltesten Managern Deutschlands. Das ergibt eine Untersuchung der Welt am Sonntag, berichtet der unabhängige Versorger Flexstrom. Insbesondere der Vorstandsvorsitzende von RWE zählt bundesweit zu den Spitzenverdienern. Das Unternehmen erhöht dennoch zum 1.April den Strompreis für Millionen Haushalte.
Gute Nachricht für wakker Gas-Kunden in Heinsberg und solche, die es werden wollen. Zum 1. April senkt Nuon Deutschland den Gaspreis auf 6,49 Cent pro kWh (bisher 7,79 Cent). Auch der monatliche Grundpreis sinkt von derzeit 9,95 Euro auf dann nur noch 7,95 Euro.
Die in Nordrhein-Westfalen gestartete Kampagne Mein Haus spart ist offenbar äußerst erfolgreich. Im vergangenen Jahr flossen insgesamt rund 877 Millionen Euro für die energetische Gebäudesanierung und Wohnraummodernisierung aus Mitteln der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) nach Nordrhein-Westfalen, landesweit wurden mehr als 17.000 Anträge bewilligt. Im Jahr 2007 war es nur 554 Millionen Euro. Fast 21 Prozent aller KfW-Mittel aus den Programmen zur energetischen Gebäudemodernisierung gingen nach Nordrhein-Westfalen.