Rund 100.000 Verbraucher hatten sich im Herbst 2008 in Erwartung weiter steigender Gaspreise vom Abschluss des Festpreis-Vertrags „RWE Erdgas 2011“ eine Kostenbegrenzung während der Laufzeit bis Ende August 2010 erhofft. Da sich die Preisspirale jedoch deutlich nach unten bewegt hat, zahlen sie zurzeit kräftig drauf: Selbst eine Belieferung in der gesetzlichen Grundversorgung – sonst teurer als die Konditionen von Sonderverträgen – ist inzwischen bei RWE Westfalen-Weser-Ems deutlich günstiger zu haben.

Um auf die tödliche Gefahr aufmerksam zu machen, die von Atomkraftwerken ausgeht, bemalten Greenpeace-Aktivisten heute die Kuppel des niedersächsischen Atomkraftwerks Unterweser bei Nordenham mit einem überdimensionalen Totenkopfsymbol. Sie befestigen dort Banner auf denen steht: “Atomkraft schadet Deutschland!”.

Die EU-Kommission unterstützt die Verbraucher bei ihrem Bemühung um Energiekostensenkung. Daher hat sie ein neues Webportal eröffnet, dass dem Austausch von Informationen zu Energiebedarf von Gebäuden dient. Auf der Seite “BUILD UP” können die Nutzer selber Inhalte zum Thema Energieverbrauch von Gebäuden aktualisieren und erweitern.

Erdgas kommt beim zukunftsfähigen Umbau des Wärmemarktes zentrale Bedeutung zu. In Verbindung mit neuen hoch effizienten Gastechnologien hat der Energieträger das Potential, umweltschonend und kostengünstig Wärme bereitzustellen, Strom zu erzeugen und Gebäude zu klimatisieren. Das sind die wichtigsten Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung, die die Prognos AG heute in Berlin vorgestellt hat.

Mit steigenden Sommertemperaturen wächst bei vielen Verbrauchern der Wunsch nach einem Klimagerät. Doch wer diese Geräte nutzt, muss sich auf deutlich erhöhte Stromkosten gefasst machen. “Um im Sommer für angenehm kühle Temperaturen in der Wohnung zu sorgen, benötigen Klimageräte sehr viel Strom”, erklärt Steffen Joest, Bereichsleiter bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena).

Angesichts stetig steigender Strompreise denken viele Kunden über einen Anbieterwechsel nach, scheuen oftmals aber den entscheidenden Schritt. „Unwissenheit um die einfachen Wechselmodalitäten sowie die Sorge, irgendwann im Dunkeln sitzen zu müssen sind wesentliche Gründe, den Wechsel zu einem günsti¬geren Anbieter auf die lange Bank zu schieben“, weiß die Verbraucherzentrale NRW aus ihrer Beratungserfahrung.

Dieter Hoeneß ist nicht der einzige, der Fußball-Bundesligist Hertha BSC verlassen wird. Zum 30. Juni läuft auch der Vertrag mit dem Energie-Konzern Vattenfall aus. “Der Vertrag wird nicht verlängert”, sagte Vattenfall-Sprecherin Barbara Meifert dem Tagesspiegel (Donnerstagsausgabe).

Stiftung Warentest hat aktuell Marken-Holzpellets von zehn Herstellern untersucht und die Produkte durchgängig mit dem Gesamturteil “Gut” bewertet (Test-Spezial “Energie”, Mai 2009). Die getesteten Pellets lieferten laut Stiftung Warentest nicht nur weitgehend CO2-neutrale und damit umweltschonende Heizwärme, sondern schnitten auch in Bezug auf die Umwelteigenschaften sehr gut ab. Es habe keinerlei Anhaltspunkte für die Verwendung unsauberer Holzreste gegeben. Damit sei eine emissionsarme Verbrennung gewährleistet.

Den Heizkessel komplett abschalten und so Geld und Energie sparen – im Sommer ist das für Hausbesitzer mit Solaranlagen kein Problem. Mit dem Einbau einer Solarthermieanlage können sie die wertvolle Wärmestrahlung einfangen und ihr Warmwasser damit heizen. Auch Pelletöfen oder Wärmepumpen, die die Energie aus Holz beziehungsweise anteilig aus Umweltwärme gewinnen, reduzieren spürbar die jährlichen Energiekosten. Der Staat unterstützt dabei Hausbesitzer bei der Investition tatkräftig: Bis zu 500 Millionen Euro stehen aus dem Marktanreizprogramm (MAP) zur Förderung von erneuerbaren Energien zur Wärmegewinnung jährlich zur Verfügung. In Neubauten ist die Nutzung von Wärme aus erneuerbaren Energien seit dem 1.1.2009 Pflicht.

Ab dem 1. Juli 2009 muss in öffentlichen Gebäuden mit Publikumsverkehr und über 1.000 Quadratmetern Nutzfläche ein Energieausweis deutlich sichtbar aushängen. Allerdings haben bisher noch 75 Prozent dieser Gebäude keinen Energieausweis vorzuzeigen. Das ergab eine Umfrage der dena unter Vertretern von Bund, Ländern und Kommunen als Eigentümern von Nichtwohngebäuden.

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