Die Stadtwerke Bielefeld werden zum 1. Juli 2009 ihre Erdgaspreise für Haushaltskunden um rund 15 Prozent oder brutto 1,12 Cent/Kilowattstunde (ct/kWh) senken. Gaskunden sparen bei einem jährlichen Verbrauch von 25.000 kWh hierdurch rund 280 Euro im Jahr. Auch die Fernwärmepreise sinken zum 1. Juli um 0,34 ct/kWh bzw. rund fünf Prozent. Fernwärmekunden mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 20.000 kWh sparen hierdurch ca. 80 Euro jährlich.
Das Land Sachsen hat die neue Förderrichtlinie Energie und Klimaschutz beschlossen und die bisherigen Förderkonditionen in wesentlichen Punkten verbessert. So werden im Bereich der erneuerbaren Energien künftig Photovoltaik-Anlagen, solarthermische Anlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung sowie Pelletkessel gefördert. Außerdem unterstützt der Freistaat den Austausch alter Heizungskessel gegen effizientere Brennwertkessel finanziell, soweit der Hauseigentümer nicht bereits gesetzlich zum Austausch verpflichtet ist.
Die Vor-Ort-Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW ist ein Erfolgsmodell: Die im Jahr 2008 in mehr als 3.800 Beratungen vorgeschlagenen Sanierungsempfehlungen mündeten in Investitionen von durchschnittlich 18.000 Euro pro Objekt, um die Heizung zu modernisieren, das Gebäude zu dämmen oder den undichten Fenstern die Tür zu weisen. Über den Daumen 800 Euro an Energiekosten sparen die erfolgreich beratenen Hausbesitzer dadurch jährlich ein.
Vattenfall rechnet damit, dass sein Atomkraftwerk Krümmel noch in diesem Sommer wieder Strom ins Netz einspeisen wird. “Weil wir bisher einen konstruktiven Dialog mit der Genehmigungsbehörde gehabt haben, gehe ich davon aus, dass wir den Reaktor ab diesem Sommer wieder hochfahren können”, sagte Tuomo Hatakka, Chef von Vattenfall Europe, dem Tagesspiegel (Montagausgabe). Knapp zwei Jahre nach der Stilllegung des Reaktors in Folge des Transformatorenbrands im Juni 2007 seien die Sanierungsarbeiten in der Anlage fast abgeschlossen. Man werde den Antrag auf Wiederinbetriebnahme in den kommenden Wochen stellen.
In den Metropolen der Welt werden immer mehr Dächer bepflanzt. Deutschland fördert solche grünen Oasen sogar mit öffentlichen Geldern. Bepflanzte Dächer sind gut fürs Klima und senken die Heizkosten.
Die AVU plant für die Jahresmitte eine weitere, deutliche Senkung der Erdgaspreise. “Damit würden wir rechtzeitig vor Beginn der Heizperiode unsere gesunkenen Bezugskosten an die Kunden weitergeben”, erklärt AVU-Vertriebschef Winfried Hoppmann. Die endgültige Entscheidung treffe der AVU-Aufsichtsrat.
Werden Ihre Heizkörper bei gleicher Thermostatstellung unterschiedlich warm? Verursacht Ihre Heizung Strömungsgeräusche? Dann könnte es sein, dass kein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage durchgeführt wurde. Dieser sorgt für ausgeglichene Druckverhältnisse im Heizungssystem und stellt die erforderlichen Warmwasser-Zuflussmengen für alle Heizkörper sicher.
In vielen Haushalten verbrauchen Elektrogeräte im Stand-by heimlich Strom. Wer das verhindert, indem er Geräte wie Computer und Fernseher beim Abschalten komplett vom Stromnetz trennt, kann im Jahr um die 70 Euro sparen. Wie viel genau im eigenen Haushalt zusammenkommt, können sich Verbraucher mit dem Stand-by-Check der Initiative EnergieEffizienz online berechnen lassen.
Die EMB Erdgas Mark Brandenburg GmbH schließt sich dem local energy-Verbund an. Mit ihren Unterschriften unter einen entsprechenden Vertrag besiegelten Ulrich Floß, Geschäftsführer der EMB, und Markus Dürr, Geschäftsführer der local energy gmbh, am 5. Mai 2009 die neue Partnerschaft. Der local energy-Verbund und die ihm angeschlossenen 20 Energieversorgungsunternehmen aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern begrüßen den Beitritt der EMB.
Das EU-Parlament soll den Vorschlag der Europäischen Kommission zur Reform der Energiekennzeichnung ablehnen. Das fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) anlässlich der entscheidenden Plenumssitzung am 6. Mai. Vorgesehen ist, die bekannte Einteilung nach den Buchstaben A-G durch eine nach oben offene Skala zu ersetzen. Die effizientesten Geräte wären dann künftig mit A-60%, A-40% und A-20% gekennzeichnet. “Das grenzt an Verbrauchertäuschung und muss dringend verhindert werden”, kritisiert Vorstand Gerd Billen.