Eine neue Gerätekennzeichnung der EU verwirrt Verbraucher. Das kritisiert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Es fällt schwer zu erkennen, wann ein Gerät wirklich energiesparend ist. Für die Hersteller ist die neue Regelung klasse, für die Verbraucher nur bedingt.
Viele vermeintlich stromsparende Haushaltsgeräte entpuppen sich in Wahrheit als Energiefresser. Denn ihre Leistung steht oft in keinem Verhältnis zum erforderlichen Energieaufwand. So mancher Wasserkocher erwärmt das Teewasser zwar schnell, braucht dazu allerdings auch schon mal 20 Prozent mehr Energie als ein vergleichbarer effizienterer Kocher. “Darum lohnt sich die Anschaffung von energieeffizienten Geräten”, sagt Stephan Scheuer von TÜV Rheinland, der entsprechende Produkte mit dem Signet “Energieeffizienz geprüft” versieht.
Neu auf den Markt kommende Elektrogeräte dürfen künftig nur noch wenig Strom im Stand-by-Betrieb verbrauchen. Ab den 7.Januar 2010 gelten EU-weit neue Regeln für Haushalts- und Bürogeräte. Künftig dürfen diese im Stand-by-Betrieb nicht mehr als zwei Watt Strom verbrauchen. Möglich wird dies durch die Ökodesign-Richtlinie, mit der die Energieeffizienz-Anforderungen für alle in Europa verkauften Produkte festgelegt werden.
Bei der Entscheidung für oder gegen eine Heiztechnik mit Erneuerbaren Energien sind vier Punkte ausschlaggebend: Die energetischen Vorgaben durch das Haus, die bestehende Heizung, die Wohnregion sowie die zur Verfügung stehenden Energieträger. Um die individuell erforderlichen Konzeptlösungen zu erhalten, sollten Modernisierungen oder eine neue Heizungsanlage deshalb immer vom SHK-Fachhandwerker geplant werden.
Ab heute gelten neue technische Anforderungen für Bildschirme und Displays, die den Stromverbrauch erheblich senken werde. Darauf haben sich EU-Kommission und US-Umweltschutzbehörde im Rahmen des gemeinsamen Programms „Energy Star“ geeinigt.
Das optimale, grundsätzlich standardisierte Heizungssystem mit Erneuerbaren Energien – sozusagen “von der Stange” – gibt es nicht. Bei der Entscheidung für oder gegen eine Heiztechnik sind vier Punkteausschlaggebend: Die energetischen Vorgaben durch das Haus, die bestehende Heizungstechnik, die Wohnregion sowie die zur Verfügung stehenden Energieträger.
Zusammen mit TV-Kultfigur Bernd Stromberg wirbt RWE ab Anfang November für das neue Energieeffizienz-Portal energiewelt.de. In der breit angelegten Werbekampagne mit TV-Spots, Anzeigen, Promotions und Online-Bannern erwacht beim Energiespar-Muffel Stromberg die Neugier an den Effizienzmaßnahmen der Nachbarn.
Cisco in Deutschland startet mit Yello Strom ein Pilotprojekt zur Etablierung von intelligenten Stromsystemen – so genannten Smart Grids – in Deutschland. Bis zu 70 ausgewählte Haushalte und Betriebe werden mit innovativer Kommunikationstechnologie zur Verbrauchssteuerung von Elektrogeräten sowie dezentraler Energieerzeugung wie Photovoltaik, Blockheizkraftwerken oder Wärmepumpen ausgestattet. Das Internet Protokoll (IP) soll in diesem Zusammenhang die Basis für die komplette Kommunikation zwischen allen angeschlossenen Netzknotenpunkten sein.
In Frankfurt (Oder) wurde am vergangenen Freitag im Rahmen der 1. Energie-Effizienz-Konferenz die Energie- und CO2-Bilanz für die Region vorgestellt. Bis 2020 sollen die Energiekosten um 70 Euro pro Einwohner und Jahr durch Energieeinsparungen und -effizienzmaßnahmen gesenkt werden.
Verbraucher achten beim Kauf neuer Haushaltsgeräte verstärkt auf Energieeffizienz. Wie eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) zeigt, ist für 95 Prozent der befragten Personen Energieeffizienz beim Kauf eines neuen Kühlschranks ein sehr wichtiges oder eher wichtiges Kaufkriterium.