Energie sparen ist nicht nur angesichts hoher Gas-, Öl- und Strompreise eine lohnende Sache. Staatliche Zuschüsse und Förderkredite schaffen zusätzliche Anreize, um ältere Gebäude in Sachen Energieeffizienz aufzumöbeln: Immerhin kann der Energieverbrauch der Häuser-Oldies um bis zu 80 Prozent reduziert werden. Der aktualisierte Ratgeber “Gebäude modernisieren – Energie sparen” der Verbraucherzentrale bietet hierzu auf 300 Seiten kompetentes Wissen und weist den Weg zur fachgerechten Durchführung.

Der Wechsel zu Ökostrom und klimafreundlichem Gas wird für Verbraucher in und um Koblenz jetzt noch einfacher. Am 4. Juli eröffnet Deutschlands größter unabhängiger Energieversorger LichtBlick eine Verkaufs- und Beratungsniederlassung im Friedrich-Ebert-Ring 39 in Koblenz. “Energie von LichtBlick entlastet nicht nur das Klima, sondern schont auch den Geldbeutel”, erläutert LichtBlick-Sprecher Ralph Kampwirth. Darum haben sich bereits über eine halbe Millionen Kunden für LichtBlick entschieden.

30
Jun 2009

Mehr als 2,1 Millionen Haushalte haben im vergangenen Jahr Ökostrom bezogen. Im Vergleich zu 2007 bedeutet das mit einem Plus von 90 Prozent fast eine Verdoppelung. Den neuen Kundenrekord dokumentiert die Ökostromumfrage von Energie&Management (E&M).

Der Klimaschutz ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. Auch GMX leistet hier seinen Beitrag: Die Rechenzentren von GMX werden mit Strom aus erneuerbaren Quellen wie Wind- und Wasserkraft oder Sonnenenergie betrieben. Aber auch beim Stromverbrauch hat GMX durch den Einsatz von sparsamer Hard- und Software den Hebel angesetzt.

Erneuerbare Energien sind nicht zu stoppen: Trotz gefallener Preise für fossile Brennstoffe entscheiden sich immer mehr Verbraucher für diese Alternative. Laut einer Online-Umfrage des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) können sich 66 Prozent der Befragten, die bislang mit fossilen Brennstoffen heizen, einen Wechsel zu alternativen Energien wie Holzpellets vorstellen.

Den Heizkessel komplett abschalten und so Geld und Energie sparen – im Sommer ist das für Hausbesitzer mit Solaranlagen kein Problem. Mit dem Einbau einer Solarthermieanlage können sie die wertvolle Wärmestrahlung einfangen und ihr Warmwasser damit heizen. Auch Pelletöfen oder Wärmepumpen, die die Energie aus Holz beziehungsweise anteilig aus Umweltwärme gewinnen, reduzieren spürbar die jährlichen Energiekosten. Der Staat unterstützt dabei Hausbesitzer bei der Investition tatkräftig: Bis zu 500 Millionen Euro stehen aus dem Marktanreizprogramm (MAP) zur Förderung von erneuerbaren Energien zur Wärmegewinnung jährlich zur Verfügung. In Neubauten ist die Nutzung von Wärme aus erneuerbaren Energien seit dem 1.1.2009 Pflicht.

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel stellt rund 130.000 Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm für ein Pilotprojekt der Firma Franke Transport & Biogas in Borchen (Nordrhein-Westfalen) zur Verfügung. Das Unternehmen wird eine bestehende Biogasanlage komplett modernisieren und über eine Ferngasleitung eine benachbarte Brauerei versorgen, die das Gas in Strom und Wärme umwandelt.

E.ON eröffnet heute im südfranzösischen Le Lauzet, rund 150 Kilometer nördlich von Marseille, den ersten Solarpark des Unternehmens. Wenn alle Abschnitte fertig gestellt sind, wird E.ON auf einer Fläche von über 20 Hektar einen Solarpark mit einer Leistung von bis zu fünf Megawatt betreiben. Die Anlage spart dann 4270 Tonnen CO2 pro Jahr.

Es ist nicht mehr zu übersehen. Dächer und Felder schimmern immer öfter blau in den bayerischen Himmel. Mittlerweile sind im Freistaat weit über 100.000 Photovoltaikanlagen an das Stromversorgungsnetz angeschlossen. Sie tragen mit knapp zwei Prozent zur Deckung des Stromverbrauchs in Bayern bei. „Photovoltaikanlagen sind lukrativ für den Eigentümer, erfordern aber zunehmend Netzausbau, der den Energieversorgungsunternehmen viel Geld kostet“ betont Detlef Fischer, Geschäftsführer des Verbands der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. – VBEW.

Die künftige Energieversorgung steht vor gewaltigen Herausforderungen. Der wachsende Energiebedarf und der Klimawandel machen ein Umdenken in Richtung regenerative Energien erforderlich. Doch mit der seit einigen Jahren zunehmenden dezentralen Einspeisung erneuerbarer Energien wird das herkömmliche Stromsystem langfristig nicht mehr ausreichend zu kontrollieren sein.

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