Im neuen Jahr zeigt die Preisentwicklung bei den Strompreisen weiter nach oben. Zahlreiche private Haushalte haben bereits zum Jahresbeginn eine Erhöhung Ihres Strompreises erhalten. Nun folgen die Stadtwerke München, die Drewag in Dresden oder die Harz-Energie. Auch in Meißen und Riesa, in einigen Orten des Ruhrgebiets oder dem Schwarzwald wird Strom zum 1. März dieses Jahres teurer.

Während bei der Klimakonferenz in Kopenhagen über staatliche Maßnahmen beraten wird, kann jeder einzelne zum Schutz der Umwelt beitragen: Durch den Wechsel zu Ökostrom beispielsweise. Viele private Haushalte können damit nicht nur die Umwelt entlasten, sondern auch die eigene Haushaltskasse. Denn in vielen Orten ist Ökostrom sogar günstiger als der Grundversorgungstarif des regionalen Anbieters.

Die neue schwarz-gelbe Bundesregierung ändert offenbar den Kurs gegenüber den Betreibern vom Atomkraftwerken. Jeder Haushalt in Deutschland kann jedoch weiter über die Zusammensetzung des Strommix mitbestimmen. Wer die Stromproduktion in Deutschland nachhaltig verändern will, kann sich ganz einfach für den „persönlichen Atomausstieg“ entscheiden. Das spart meist sogar Geld!

„Mal richtig abschalten“ – unter diesem Motto mobilisiert die Anti-Atom-Bewegung zum morgigen Samstag nach Berlin. Zahlreiche Parteien und Umweltorganisationen unterstützen die Großdemonstration so kurz vor der Bundestagswahl. Doch wer die Stromproduktion in Deutschland nachhaltig verändern will, muss nicht zwingend auf die Straße gehen: Der „persönliche Atomausstieg“ ist möglich – und spart meist sogar Geld!

Das Urteil der Monopolkommission zu den Energiemärkten in Deutschland ist deutlich: Es herrscht „weiterhin kein funktionstüchtiger Wettbewerb“ und die staatliche „Wettbewerbsaufsicht ist zu verbessern“. So heißt es im Sondergutachten der Kommission, das am Dienstag vorgestellt wurde. Unabhängige Energieversorger wie FlexStrom begrüßen die klaren Worte und sehen sich durch das wissenschaftliche Gutachten bestätigt.

Die Vorstände der großen Energiekonzerne gehören zu den bestbezahltesten Managern Deutschlands. Das ergibt eine Untersuchung der Welt am Sonntag, berichtet der unabhängige Versorger Flexstrom. Insbesondere der Vorstandsvorsitzende von RWE zählt bundesweit zu den Spitzenverdienern. Das Unternehmen erhöht dennoch zum 1.April den Strompreis für Millionen Haushalte.