Während in Kopenhagen internationale Lösungen verhandelt werden, zeigt die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne „Klima sucht Schutz“ Klimaschutz der praktischen Art: Mit dem neuen „Passivhaus-Spezial“ und verschiedenen Energiespar-Ratgebern informiert sie Endverbraucher, wie sie persönlich von der Passivhaus-Bauweise im Neu- und Altbau profitieren können und von welchen vorbildlichen Praxisbeispielen sie abschauen können.
In Zeiten steigender Heizöl- und Erdgaspreise suchen Verbraucher nach günstigen Alternativen. Das Heizen mit Pellets - kleinen Stiften aus getrocknetem, naturbelassenem Restholz - ist nicht nur preiswert, sondern auch umweltfreundlich und erfreut sich inzwischen wachsender Beliebtheit.
Über 80 Prozent des Energieverbrauchs wird von den privaten Haushalten in Deutschland für Heizung und Warmwasser verwendet. Damit Hausbesitzer und Mieter die Kosten dafür in der kommenden kalten Jahreszeit im Griff behalten, hat die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) die wichtigsten Tipps für Hausbesitzer und Mieter zusammengestellt:
Wer jetzt in neue Haustechnik zur Nutzung erneuerbarer Energien investiert, wird gleich dreifach belohnt, informiert STIEBEL ELTRON: Der Wärmepumpen-Spezialist spendiert Kunden, die sich bis Jahresende für den Kauf einer Kombination aus Wärmepumpe und Solaranlage vom deutschen Marktführer entscheiden, 1.000 Euro Umweltprämie!
Der Energieanbieter LichtBlick kündigt die Installation von 100.000 Blockheizkraftwerken (BHKW) von Volkswagen an. Mit einen so genannten „Schwarmstromkonzept“ sollen die BHKW zu einem Kraftwerk vernetzt werden. „Die LichtBlick-BHKW eignen sich aufgrund ihrer großen Dimensionierung sicherlich für Mehrfamilienhäuser oder Schwimmhallen, aber keineswegs für Ein- oder Zweifamilienhäuser. Daher sind diese BHKW für Spezialanwendungen in einem sehr kleinen Markt“, so der Hauptgeschäftsführer des Bundesindustrieverbands Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH), Andreas Lücke.
Über das enorme Energiesparpotenzial bei Heizungspumpen in deutschen Heizungskellern informiert co2online gemeinnützige GmbH Hauseigentümer auf www.sparpumpe.de. Im Rahmen der vom Bundesumweltministerium geförderten Kampagne werden Hauseigentümer auf die Chancen zum Klimaschutz im Heizungskeller aufmerksam gemacht. Wann sich der vorzeitige Austausch der Pumpe für jeden Einzelnen wirtschaftlich und ökologisch lohnt, ermittelt der interaktive „PumpenCheck“ schnell und einfach. Empfiehlt der Ratgeber einen vorzeitigen Tausch, begleitet die neue Website Sanierungswillige Schritt für Schritt auf dem Weg zum neuen Zuschuss der KfW Förderbank.
Erdgas kommt beim zukunftsfähigen Umbau des Wärmemarktes zentrale Bedeutung zu. In Verbindung mit neuen hoch effizienten Gastechnologien hat der Energieträger das Potential, umweltschonend und kostengünstig Wärme bereitzustellen, Strom zu erzeugen und Gebäude zu klimatisieren. Das sind die wichtigsten Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung, die die Prognos AG heute in Berlin vorgestellt hat.
Erneuerbare Energien sind nicht zu stoppen: Trotz gefallener Preise für fossile Brennstoffe entscheiden sich immer mehr Verbraucher für diese Alternative. Laut einer Online-Umfrage des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) können sich 66 Prozent der Befragten, die bislang mit fossilen Brennstoffen heizen, einen Wechsel zu alternativen Energien wie Holzpellets vorstellen.
Stiftung Warentest hat aktuell Marken-Holzpellets von zehn Herstellern untersucht und die Produkte durchgängig mit dem Gesamturteil “Gut” bewertet (Test-Spezial “Energie”, Mai 2009). Die getesteten Pellets lieferten laut Stiftung Warentest nicht nur weitgehend CO2-neutrale und damit umweltschonende Heizwärme, sondern schnitten auch in Bezug auf die Umwelteigenschaften sehr gut ab. Es habe keinerlei Anhaltspunkte für die Verwendung unsauberer Holzreste gegeben. Damit sei eine emissionsarme Verbrennung gewährleistet.
Den Heizkessel komplett abschalten und so Geld und Energie sparen - im Sommer ist das für Hausbesitzer mit Solaranlagen kein Problem. Mit dem Einbau einer Solarthermieanlage können sie die wertvolle Wärmestrahlung einfangen und ihr Warmwasser damit heizen. Auch Pelletöfen oder Wärmepumpen, die die Energie aus Holz beziehungsweise anteilig aus Umweltwärme gewinnen, reduzieren spürbar die jährlichen Energiekosten. Der Staat unterstützt dabei Hausbesitzer bei der Investition tatkräftig: Bis zu 500 Millionen Euro stehen aus dem Marktanreizprogramm (MAP) zur Förderung von erneuerbaren Energien zur Wärmegewinnung jährlich zur Verfügung. In Neubauten ist die Nutzung von Wärme aus erneuerbaren Energien seit dem 1.1.2009 Pflicht.