Der SolarWorld Konzern spendet Solarmodule zur Stromversorgung von Wasserpumpstationen in Haiti. Damit können bis zu 175.000 Menschen in der vom Erdbeben verwüsteten Region mit sauberem Trinkwasser versorgt werden. Im Rahmen seines Programmes Solar2World unterstützt der deutsche Konzern Entwicklungsorganisationen mit Solarstromsystemen, die unabhängig von Stromnetz und fossilen Brennstoffen die dringend benötigte Versorgung mit Elektrizität sicherstellen.
Anlässlich der heute bekannt gewordenen Pläne der Bundesregierung, die Förderung für neue Solaranlagen auf Gebäuden um weitere 15 Prozent und auf Ackerflächen sogar um 25 Prozent bis zum Sommer einzuschränken, hat der NABU vor den Konsequenzen für den deutschen Photovoltaik-Markt gewarnt.
Nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. lässt sich Solarstrom bereits in vier Jahren auf deutschen Dächern zu Kosten erzeugen, die dem Niveau herkömmlicher Verbraucher-Stromtarife entsprechen. Möglich wird dies durch Erfolge bei der Kostensenkung,durch die Weiterentwicklung der Technologie und durch einen beschleunigten Photovoltaik-Marktausbau.
Eine Solaranlage auf dem Dach wird auch in Zukunft eine sichere und renditestarke Investition bleiben, auch wenn die Erzeugung von Solarstrom in Zukunft immer weniger gefördert werden wird. Wie Immowelt.de berichtet, lohnt sich die Stromerzeugung auf dem eigenen Dach aufgrund des rasanten Preisverfalls von Solarmodulen dennoch.
Der prämierte Solarrennwagen SolarWorld No.1 startet am kommenden Wochenende beim „Global Green Challenge“ Rennen in Australien. Ausschließlich angetrieben von der Kraft der Sonne wird der Solarracer 3.000 Kilometer quer durch die Wüste des australischen Kontinents zurücklegen – geräuschlos und mit einer Höchstgeschwindigkeit von 120 Stundenkilometern.
Deutschlands Solarbranche ist in den letzten Jahren rasant gewachsen. Davon profitiert nicht nur das Klima, sondern auch der Staat. Nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) erzielte Deutschland allein 2008 Steuereinnahmen in Höhe von knapp drei Milliarden Euro aus der direkten und indirekten Besteuerung deutscher Solarstromunternehmen und ihrer rund 50.000 Beschäftigen. Die im selben Jahr über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gewährten Anschubinvestitionen beliefen sich hingegen auf rund zwei Milliarden Euro.
Eine Energiemenge von etwa 1.000 Kilowattstunden strahlt die Sonne jährlich auf jeden Quadratmeter in Deutschland – was rund 100 Liter Heizöl oder 100 Kubikmeter Gas entspricht. Angesichts solch sonniger Aussichten lohnt es sich für Hausbesitzer, dieses Potenzial zu nutzen und Strom ohne Abgase und Lärm aus Sonnenlicht zu gewinnen.
Es ist nicht mehr zu übersehen. Dächer und Felder schimmern immer öfter blau in den bayerischen Himmel. Mittlerweile sind im Freistaat weit über 100.000 Photovoltaikanlagen an das Stromversorgungsnetz angeschlossen. Sie tragen mit knapp zwei Prozent zur Deckung des Stromverbrauchs in Bayern bei. „Photovoltaikanlagen sind lukrativ für den Eigentümer, erfordern aber zunehmend Netzausbau, der den Energieversorgungsunternehmen viel Geld kostet“ betont Detlef Fischer, Geschäftsführer des Verbands der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. – VBEW.