Die Stromverbraucher haben bislang wenig von der Liberalisierung des Energiemarktes profitiert. In den ersten zehn Jahren seit Öffnung des Marktes sanken die Strompreise für Haushaltskunden nur um 4,5 Prozent. Die Produktivität der Konzerne stieg dagegen um 70 Prozent.

Angesichts stetig steigender Strompreise denken viele Kunden über einen Anbieterwechsel nach, scheuen oftmals aber den entscheidenden Schritt. „Unwissenheit um die einfachen Wechselmodalitäten sowie die Sorge, irgendwann im Dunkeln sitzen zu müssen sind wesentliche Gründe, den Wechsel zu einem günsti¬geren Anbieter auf die lange Bank zu schieben“, weiß die Verbraucherzentrale NRW aus ihrer Beratungserfahrung.

Dieter Hoeneß ist nicht der einzige, der Fußball-Bundesligist Hertha BSC verlassen wird. Zum 30. Juni läuft auch der Vertrag mit dem Energie-Konzern Vattenfall aus. “Der Vertrag wird nicht verlängert”, sagte Vattenfall-Sprecherin Barbara Meifert dem Tagesspiegel (Donnerstagsausgabe).

Der Öko-Energieversorger LichtBlick fordert ein unabhängiges und kostensparendes Stromnetz für Deutschland. Die bisher in vier Regelzonen unterteilten Übertragungsnetze müssten gebündelt und an einen Betreiber übertragen werden. “Wir haben immer noch vier große Regelzonen und über 800 lokale Netzbetreiber. Das ist eine teure und unnötige Kleinstaaterei auf Kosten der Verbraucher”, so Gero Lücking, Mitglied der LichtBlick-Geschäftsführung. Die Strukturen im Strommarkt seien unnötig kompliziert und nicht mehr zeitgemäß.

Gute Nachricht für LichtBlick-Kunden und umweltbewußte Verbraucher: LichtBlick senkt erneut den Preis für sein klimafreundiches Erdgas-Biogas-Produkt. Zum 1. August verringert sich der Verbrauchspreis beim bundesweit einheitlichen Gastarif um 14,7 Prozent von derzeit 6,79 auf 5,79 Cent pro Kilowattstunde. Die monatliche Grundgebühr von 9,90 Euro bleibt konstant. Damit gibt LichtBlick die niedrigeren Bezugspreise für Erdgas an seine Kunden weiter. Bereits Anfang Mai hatte LichtBlick seinen Gaspreis um über zehn Prozent reduziert.

Erneute Gaspreis Senkung bei Lichtblick

“Selbstverständlich profitieren unsere Kunden von den niedrigen Gaspreisen. Mit der zweiten Preissenkung innerhalb kurzer Zeit reagieren wir auf die Marktentwicklung. LichtBlick-Gas wird damit auch für Neukunden noch attraktiver”, erläutert Dr. Christian Friege, Geschäftsführer von LichtBlick. Für einen Durchschnittshaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden bringt der neue Tarif eine Ersparnis von 200 Euro.

Lichtblick Gas mit Ökogas Anteil

LichtBlick-Gas ist besonders klimafreundlich. Denn es enthält im Mittel einen mindestens fünfprozentigen Anteil an CO2-neutralem Biogas, der vom TÜV Nord zunächst bis September 2010 zertifziert ist. LichtBlick will den Biogas-Anteil kontinuierlich erhöhen. “Unser Gas ist nicht nur preiswert, sondern auch klimafreundlicher als die üblichen Erdgasprodukte”, betont Friege.

Über 45.000 Kunden beziehen Erdgas Biogas Produkt

LichtBlick ist im Oktober 2007 schrittweise in den Gasmarkt eingestiegen und ist heute der einzige unabhängige Versorger, der flächendeckend in ganz Deutschland Gas anbietet. Über 45.000 Kunden haben sich bereits für LichtBlick-Gas entschieden. Der Wechsel zur ökologisch sinnvollen Gasalternative ist kinderleicht, der Wechselantrag ist in wenigen Minuten ausgefüllt. Nach Auftragseingang dauert der Umstellungsprozess üblicherweise sechs Wochen. Technische Umrüstungen sind nicht erforderlich.

Strompreis bleibt entgegen dem Markttrend stabil

Entegegen dem Markttrend bleibt der Preis für LichtBlick-Ökostrom mit 19,99 Cent pro Kilowattstunde und einer monatlichen Grundgebühr von 7,95 Euro stabil. Für alle Bestands- und Neukunden gilt eine Strompreis-Garantie bis zum 31.12.2009.

Im vergangenen Jahr sind die Energiepreise stark gestiegen. Die Folgen bekommen Mieter und Hauseigentümer jetzt bei den Heizkostenabrechnungen zu spüren: Sie müssen tief in die Tasche greifen und Nachzahlungen von 20 bis 30 Prozent leisten. Eine gemeinsame Aktion der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online und verschiedenen IKEA-Einrichtungshäusern hilft Privatpersonen, die eigenen Heizkosten einzuordnen und Sparpotenziale zu erkennen.

Die steigenden Durchleitungsgebühren in deutschen Stromnetzen stehen einer spürbaren Entlastung der Verbraucher bei ihren Stromkosten im Wege. Seit Jahresanfang haben nahezu alle 850 Netzbetreiber neue Transitgebühren veröffentlicht und diese um durchschnittlich 7,8% erhöht, wie die ene´t GmbH in einer jetzt vorgelegten Studie zur Entwicklung der Netzentgelte ermittelte.

Das unabhängige Verbraucherportal Verivox.de hat ermittelt, dass 168 Gasversorger Preissenkungen von durchschnittlich 10 Prozent zum 1. Juni und 1. Juli angekündigt haben. Im selben Zeitraum erhöhen 10 Stromanbieter die Preise um durchschnittlich 6 Prozent.

20
Mai 2009

Die AVU senkt zum 1. Juli 2009 die Erdgaspreise. Kunden zahlen 0,83 Cent pro Kilowattstunde (brutto) weniger für den Arbeitspreis in der Grund- und Ersatzversorgung („AVU Erdgas Komfort“ und „AVU Erdgas Kompakt“). Auch die Arbeitspreise für die „AVU Erdgas Fix“ und „Erdgas Plus“ verringern sich um 0,83 Cent. Die Grundpreise bleiben unverändert.

19
Mai 2009

Immer mehr Verbraucher in Deutschland können von den günstigen TelDaFax-Erdgas-Angeboten profitieren und damit Geld sparen. Schritt für Schritt weitet TelDaFax seine Liefergebiete für Gas aus. Ab heute kommen große Teile Baden-Württembergs, einschließlich des Ballungsraums Stuttgart und in Nordrhein-Westfalen Teile des Münster-, Sauer- und Siegerlandes, sowie Aachen, Bochum, Castrop-Rauxel, Herne, Recklinghausen und Wuppertal hinzu. Mit neuen Liefergebieten in Thüringen wurde dieses Bundesland von TelDaFax nahezu komplett erschlossen.

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