Die Hertener Stadtwerke senken zum 1. Juli 2009 erneut ihre Gaspreise um 12-13 Prozent belaufen. “Die genauen Tarife werden derzeitig berechnet”, so Stadtwerke-Chef Gisbert Büttner. “In Kürze werden wir die neuen Preise unseren Kunden bekannt geben können.”
Die AVU plant für die Jahresmitte eine weitere, deutliche Senkung der Erdgaspreise. “Damit würden wir rechtzeitig vor Beginn der Heizperiode unsere gesunkenen Bezugskosten an die Kunden weitergeben”, erklärt AVU-Vertriebschef Winfried Hoppmann. Die endgültige Entscheidung treffe der AVU-Aufsichtsrat.
Der Bund der Energieverbraucher hat durch ein Mitglied Strafanzeige gegen die beiden größten deutschen Energieversorger E.ON und RWE wegen angeblicher Manipulation der Strompreise erstattet. Das teilte der Vorsitzende des Bund der Energieverbraucher e.V. Dr. Aribert Peters heute in Düsseldorf mit.
Die Stadtwerke Osnabrück senken zum 1. Juli zum zweiten Mal in diesem Jahr die Gaspreise. Die Gaspreise reduzieren sich um netto 0,37 Cent pro Kilowattstunde (kWh), das entspricht einer durchschnittlichen Senkung von 6,4 Prozent.
Der unabhängige Energieversorger LichtBlick hat einen weiteren Erfolg im Kampf für einen fairen Wettbewerb auf dem Gasmarkt erstritten. Ab dem 1. Juni kann das Hamburger Unternehmen nun auch thüringische Verbraucher zwischen Eisenach und Gera mit seinem umweltfreundlichen Erdgas-Biogas-Produkt versorgen. Vorausgegangen war ein Rechtsstreit mit dem regionalen Gasnetzbetreiber Ohra Hörselgas (OHG).
Die DREWAG senkt die Erdgaspreise erneut zum 01.07.2009. Damit reicht die DREWAG die aufgrund erneut gefallener Ölnotierungen gesunkenen Einkaufspreise in vollem Umfang an ihre Kunden weiter.
Zum 1. Juli 2009 senken die RWE-Regionalversorger RWE Westfalen-Weser-Ems und RWE Rhein-Ruhr erneut den Gaspreis für Privat- und Gewerbekunden. “Wir werden damit zum dritten Mal innerhalb von sechs Monaten sinkende Kosten aufgrund der jüngsten Ölpreisentwicklung an unsere Kunden weitergeben. Dies zeigt, dass die Ölpreisbindung in beide Richtungen funktioniert”, so Dr. Hanns-Ferdinand Müller, Vertriebsvorstand der RWE Westfalen-Weser-Ems AG.
Die staatlichen Belastungen am Strompreis für Haushalte sind gestiegen und liegen inzwischen mehr als doppelt so hoch wie 1998 zu Beginn des Wettbewerbs im Strommarkt: Der Betrag für Steuern und Abgaben wuchs von gut zwölf Euro auf knapp 26 Euro im Monat. Das ermittelte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin. Diese staatliche Belastung mache 2009 im Bundesdurchschnitt rund 40 (1998: 25) Prozent der Stromrechnung eines Drei-Personen-Musterhaushalts aus.
Die Experten des unabhängigen Verbraucherportals Verivox.de haben errechnet, dass die deutschen Haushalte durch den Wechsel zum günstigsten Gasanbieter insgesamt 2,2 Milliarden Euro sparen könnten. Dies ist für die Verbraucher eine gute Nachricht, da der Deutsche Mieterbund zuletzt vor hohen Nachzahlungen gewarnt hat, die den Haushalten in den nächsten Tagen ins Haus stehen.
David gegen Goliath – so lautete der Vergleich, dem sich das kleine, völlig unbekannte Hamburger Unternehmen LichtBlick stellen musste, als es vor knapp einem Jahrzehnt auf den Plan trat, um den Energieriesen ihre Marktanteile abzutrotzen. Heute begrüßte der Newcomer von einst in Leipzig seinen 500.000sten Kunden. Davon beziehen 460.000 Kunden Strom und 40.000 Gas.