Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg rät, den Erhöhungen der Strompreise und Gaspreise vorsorglich zu widersprechen. Wenn Gas- und Stromkunden ihre Jahresrechnung unbeanstandet hinnehmen, erklären sie sich nach einem aktuellen Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt mit dem Preis einverstanden

Das unabhängige Verbraucherportal Verivox.de hat ermittelt, dass mindestens 40 Stromanbieter die Preise zum Jahreswechsel um durchschnittlich 5 Prozent erhöhen. Diese neuerlichen Preissteigerungen bedeuten für einen Haushalt mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 4000 kWh pro Jahr eine Mehrbelastung von 46 Euro. Damit setzt sich ein nun zehnjähriger Trend fort: Seit dem Jahr 2000 sind die Strompreise für Privatkunden jedes Jahr gestiegen – in der Zwischenzeit sind es insgesamt rund 40 Prozent.

Während viele Energieversorger Strompreiserhöhungen angekündigt haben, erhöht bluxöko seinen Tarif nicht, sondern bietet sogar eine Preisgarantie bis zum 30.06.2010 an. Kunden können mit dem Discounttarif nicht nur ihren Geldbeutel schonen, sondern auch der Umwelt etwas Gutes tun, denn bluxöko ist zu 100% echter Ökostrom. Zudem verlängert das Untenehmen seinen Treue-Bonus von 50 Euro bei Abschluss bis zum 31.12.09.

Verivox hat ermittelt, dass die Gaspreise in den nächsten Monaten weiter sinken werden. Zum 1. August, 1. September und 1. Oktober haben derzeit 84 Gasversorger Preissenkungen von durchschnittlich 10 Prozent angekündigt. Im selben Zeitraum erhöhen 19 Stromanbieter die Preise um durchschnittlich 7 Prozent. Vier Stromversorger haben Preissenkungen von durchschnittlich 5 Prozent angekündigt.

Die steigenden Durchleitungsgebühren in deutschen Stromnetzen stehen einer spürbaren Entlastung der Verbraucher bei ihren Stromkosten im Wege. Seit Jahresanfang haben nahezu alle 850 Netzbetreiber neue Transitgebühren veröffentlicht und diese um durchschnittlich 7,8% erhöht, wie die ene´t GmbH in einer jetzt vorgelegten Studie zur Entwicklung der Netzentgelte ermittelte.

Das unabhängige Verbraucherportal Verivox.de hat ermittelt, dass 168 Gasversorger Preissenkungen von durchschnittlich 10 Prozent zum 1. Juni und 1. Juli angekündigt haben. Im selben Zeitraum erhöhen 10 Stromanbieter die Preise um durchschnittlich 6 Prozent.

Zum 01. Juli wird die EnBW die Strompreise der Grundversorgung um knapp acht Prozent erhöhen. Dies muss für die Verbraucher vor Ort aber nicht zwangsläufig zu erhöhten Stromrechnungen führen, denn durch die fallenden Großhandelspreise entsteht stärkerer Wettbewerb mit einer großen Zahl von günstigen Angeboten. Das unabhängige Verbraucherportal Verivox.de zeigt, wie gespart werden kann.

Die Vorstände der großen Energiekonzerne gehören zu den bestbezahltesten Managern Deutschlands. Das ergibt eine Untersuchung der Welt am Sonntag, berichtet der unabhängige Versorger Flexstrom. Insbesondere der Vorstandsvorsitzende von RWE zählt bundesweit zu den Spitzenverdienern. Das Unternehmen erhöht dennoch zum 1.April den Strompreis für Millionen Haushalte.

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Mrz 2009

Viele Stromkunden müssen ab April bzw. Mai wieder mit höheren Preisen rechnen, nur bei bundesweit zehn Anbietern wird der Strom günstiger. Beim Gas können mehr Verbraucher auf günstige Preise hoffen.