Die Wärme der Sonne zu nutzen ist für viele Hausbesitzer ein erster Schritt weg von den hohen Heizkosten. Thermische Solaranlagen nutzen die Wärme der Sonne für die Erwärmung von Wasser. Vor allem für Hausbesitzer ist dies interessant: Sie können im Sommer den Heizkessel meist komplett abschalten und Geld und Energie sparen. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) erklärt, auf was Interessierte achten müssen.
Aktuell günstige Förderprogramme und gesetzliche Rahmenbedingungen machen die Installation einer Solarwärmeanlage auf Mehrfamilienhäusern für Vermieter derzeit besonders attraktiv. Die Bundesregierung fördert die Nutzung Erneuerbarer Energien zur Wärmeerzeugung mit 400 Millionen Euro im Jahr. Ein Hausbesitzer, der sich jetzt entschließt, auf einem Mehrfamiliendach Sonnenkollektoren zu installieren,bekommt bis zu 30 Prozent der Investitionskosten vom Staat geschenkt.
Anlässlich der heute bekannt gewordenen Pläne der Bundesregierung, die Förderung für neue Solaranlagen auf Gebäuden um weitere 15 Prozent und auf Ackerflächen sogar um 25 Prozent bis zum Sommer einzuschränken, hat der NABU vor den Konsequenzen für den deutschen Photovoltaik-Markt gewarnt.
Nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. lässt sich Solarstrom bereits in vier Jahren auf deutschen Dächern zu Kosten erzeugen, die dem Niveau herkömmlicher Verbraucher-Stromtarife entsprechen. Möglich wird dies durch Erfolge bei der Kostensenkung,durch die Weiterentwicklung der Technologie und durch einen beschleunigten Photovoltaik-Marktausbau.
Eine Solaranlage auf dem Dach wird auch in Zukunft eine sichere und renditestarke Investition bleiben, auch wenn die Erzeugung von Solarstrom in Zukunft immer weniger gefördert werden wird. Wie Immowelt.de berichtet, lohnt sich die Stromerzeugung auf dem eigenen Dach aufgrund des rasanten Preisverfalls von Solarmodulen dennoch.
Die Bundesnetzagentur hat heute die von ihr ermittelten Vergütungssätze für Photovoltaikanlagen für das Jahr 2010 im Bundesanzeiger veröffentlicht. Im Vergleich zu den noch im Jahr 2009 in Betrieb genommenen Anlagen wird die Vergütung je nach Art und Größe der Solaranlage um neun bzw. elf Prozent sinken.
Ein aktueller Marktcheck im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) zeigt, dass moderne Heizungsanlagen um ein Vielfaches effizienter arbeiten als ihre Vorgänger. Alle Ergebnisse und Vergleiche der gängigen Bauformen und Heiztechniken sind unter www.verbraucherinfothek.de zu finden. Die Verbraucherinfothek ist das kostenfreie Selbstinformationssystem der Verbraucherzentralen im Internet.
Das optimale, grundsätzlich standardisierte Heizungssystem mit Erneuerbaren Energien - sozusagen “von der Stange” - gibt es nicht. Bei der Entscheidung für oder gegen eine Heiztechnik sind vier Punkteausschlaggebend: Die energetischen Vorgaben durch das Haus, die bestehende Heizungstechnik, die Wohnregion sowie die zur Verfügung stehenden Energieträger.
Zusammen mit TV-Kultfigur Bernd Stromberg wirbt RWE ab Anfang November für das neue Energieeffizienz-Portal energiewelt.de. In der breit angelegten Werbekampagne mit TV-Spots, Anzeigen, Promotions und Online-Bannern erwacht beim Energiespar-Muffel Stromberg die Neugier an den Effizienzmaßnahmen der Nachbarn.
Diese Photovoltaik-Anlage kann man erst auf dem zweiten Blick erkennen: Direkt mit dem Dach verbunden sind die Module, so dass sie von einer „normalen“ Dachoberfläche kaum zu unterscheiden sind. Auf dem Sportzentrum am neuen Sportplatz in Haßlinghausen entsteht ein ganz besonderes Sonnenkraftwerk.