Vor zehn Jahren (21. Oktober 1999) ist die erste Photovoltaik-Anlage der NATURpur Energie AG in Betrieb gegangen. Die Anlage auf dem Dach der Kreisberufsschule in Michelstadt war damals mit 230 Quadratmetern Solarmodulen die größte in Südhessen. Sie hat bis heute mehr als 238.000 Kilowattstunden Strom produziert und ins Netz eingespeist.
Was sind die Ursachen von Klimaänderungen? Und welche Auswirkungen hat der aktuelle Klimawandel auf die Ökosysteme in einzelnen Regionen der Erde und auf die Gesundheit der Menschen? Klimaexperten des Umweltbundesamtes (UBA) beantworten diese und ähnliche Fragen in einer neu veröffentlichten Broschüre.
Eine Energiemenge von etwa 1.000 Kilowattstunden strahlt die Sonne jährlich auf jeden Quadratmeter in Deutschland – was rund 100 Liter Heizöl oder 100 Kubikmeter Gas entspricht. Angesichts solch sonniger Aussichten lohnt es sich für Hausbesitzer, dieses Potenzial zu nutzen und Strom ohne Abgase und Lärm aus Sonnenlicht zu gewinnen.
Den Heizkessel komplett abschalten und so Geld und Energie sparen – im Sommer ist das für Hausbesitzer mit Solaranlagen kein Problem. Mit dem Einbau einer Solarthermieanlage können sie die wertvolle Wärmestrahlung einfangen und ihr Warmwasser damit heizen. Auch Pelletöfen oder Wärmepumpen, die die Energie aus Holz beziehungsweise anteilig aus Umweltwärme gewinnen, reduzieren spürbar die jährlichen Energiekosten. Der Staat unterstützt dabei Hausbesitzer bei der Investition tatkräftig: Bis zu 500 Millionen Euro stehen aus dem Marktanreizprogramm (MAP) zur Förderung von erneuerbaren Energien zur Wärmegewinnung jährlich zur Verfügung. In Neubauten ist die Nutzung von Wärme aus erneuerbaren Energien seit dem 1.1.2009 Pflicht.
Es ist nicht mehr zu übersehen. Dächer und Felder schimmern immer öfter blau in den bayerischen Himmel. Mittlerweile sind im Freistaat weit über 100.000 Photovoltaikanlagen an das Stromversorgungsnetz angeschlossen. Sie tragen mit knapp zwei Prozent zur Deckung des Stromverbrauchs in Bayern bei. „Photovoltaikanlagen sind lukrativ für den Eigentümer, erfordern aber zunehmend Netzausbau, der den Energieversorgungsunternehmen viel Geld kostet“ betont Detlef Fischer, Geschäftsführer des Verbands der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. – VBEW.