Wenn am 1. September die erste Stufe des EU-Glühlampenausstiegs greift, ändert sich für den Endverbraucher nicht viel. Das erklärt Werner Wiesner vom Lampenhersteller Megaman: “Rund 85 Prozent aller Energiesparlampen, die Privatkunden kaufen, haben die gleiche warme Lichtfarbe wie Mattglas-Glühlampen.” Die in Kronleuchtern beliebten Klarglas-Glühlampen mit 40 und 25 Watt verschwinden erst in drei Jahren aus dem Handel.

Immer mehr Kunden wenden sich von den konventionellen, regionalen Stromanbietern ab und setzen bei der Wahl alternativer Möglichkeiten auf Ökostrom. Damit leisten Verbraucher nicht nur einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz, sondern können sich häufig auch über eine niedrigere Stromrechnung freuen. Durch einen Wechsel zum Tarif HalloNatur! des Anbieters energieGUT etwa sparen Verbraucher mit einem Durchschnittsverbrauch von 4.000 kWh in einigen Regionen bis zu 200,00 Euro jährlich.

Der Zähler rast, die Stromrechung läuft aus dem Ruder – viele Kölner Haushalte verbrauchen überdurchschnittlich viel Energie. „Das liegt zum einen daran, dass heute erheblich mehr elektrische Geräte als früher im Einsatz sind“, erklärt Helmut Raffloer, Energieberater bei der RheinEnergie.

17
Aug 2009

Die STAWAG will ab Herbst bei 250 Kunden intelligente Zähler für Strom, Gas bzw. Wärme und Wasser testen und bietet diesen Kunden passend dazu zwei neuartige Stromprodukte an. In einem Werkstattgespräch stellten die beiden Vorstände der STAWAG, Dr. Peter Asmuth und Dr. Christian Becker, den Pilotversuch vor.

Maßnahmen zur energetischen Modernisierung von Anlagen und Systemen führen in Unternehmen schnell zu deutlich sinkenden Energieverbräuchen. 20 Prozent und mehr an Energiekosteneinsparung sind möglich bei Amortisationszeiten von oftmals weniger als zwei Jahren. Über 20 erfolgreiche Praxisbeispiele aus Unternehmen verschiedenster Branchen und Größen präsentiert die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) jetzt im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz.

Wenn draußen schweißtreibende Temperaturen herrschen, muss drinnen nicht ein Klimagerät, dass Strom verschwendet, für ein kühles Lüftchen sorgen. Es sind auch nicht immer große bauliche Maßnahmen notwendig, um die brütende Hitze auszusperren.

Energie sparen ist nicht nur angesichts hoher Gas-, Öl- und Strompreise eine lohnende Sache. Staatliche Zuschüsse und Förderkredite schaffen zusätzliche Anreize, um ältere Gebäude in Sachen Energieeffizienz aufzumöbeln: Immerhin kann der Energieverbrauch der Häuser-Oldies um bis zu 80 Prozent reduziert werden. Der aktualisierte Ratgeber “Gebäude modernisieren – Energie sparen” der Verbraucherzentrale bietet hierzu auf 300 Seiten kompetentes Wissen und weist den Weg zur fachgerechten Durchführung.

Wer Strom spart, wird von E.ON belohnt. Die Vertriebsgesellschaften des Unternehmens bieten einen neuen „E.ON EnergieSpar-Tarif“ an, bei dem die Stromkunden doppelt sparen können: Privatkunden, die ihren Stromverbrauch innerhalb eines Jahres um mindestens zehn Prozent reduzieren, profitieren mit dem „E.ON EnergieSpar-Tarif“ nicht nur von einer geringeren Energierechnung, sondern erhalten zusätzlich
einen einmaligen Bonus. Die Höhe des Bonus liegt je nach Jahresverbrauch zwischen 20 und 100 Euro.

Kühl- und Gefriergeräte sind 365 Tage im Jahr in Betrieb und machen rund 30 Prozent des durchschnittlichen Stromverbrauchs im Haushalt aus. Die Stadtwerke Osnabrück fördern deshalb den Einsatz besonders energiesparender Geräte – ausgewiesen mit der Energie-Effizienz-Klasse A++. Das neue Förderprogramm für das Doppelplus startet am 1. Juli und läuft bis zum 31. Dezember 2009.

Google und Yello Strom ermöglichen Kunden einen weiteren Blickwinkel auf ihren Stromverbrauch. Als erstes europäisches Unternehmen bietet Yello in ganz Deutschland einen intelligenten Stromzähler an und kooperiert mit Google beim “Google PowerMeter”.

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