Eine niedrige Temperatur beim Wäschewaschen senkt Stromverbrauch und -kosten. Etwa 24 Euro lassen sich jährlich sparen, wenn man bei 30 statt 60 Grad wäscht. Die Initiative EnergieEffizienz empfiehlt deshalb die Waschtemperatur zu senken.
In jedem vierten deutschen Haushalt steht heute eine elektrische Espressomaschine. Gerade Kaffeevollautomaten mit integriertem Mahlwerk und Milchaufschäumer können zu hohen Zusatzkosten führen. Denn viele der praktischen Geräte verbrauchen jede Menge Strom.
An der Luft oder in einem unbeheizten Raum trocknet Wäsche immer noch am umweltfreundlichsten. Doch an feuchtkalten Tagen und während der Heizperiode kann dies zu einer Herausforderung werden. Was viele nicht wissen: Wer seine Wäsche dann in einem beheizten Raum trocknet, verbraucht zusätzliche Energie. In diesem Fall ist die Nutzung eines effizienten Wäschetrockners aus Umweltsicht meist die bessere Alternative. Aber Vorsicht: Noch immer gehören viele Trockner zur Energieeffizienzklasse C und verschwenden unnötig viel Energie.
Seit dem 1. Januar 2009 sind Bauherren, Immobilieneigentümer, Vermieter und Verwalter durch das Gesetz zu den Erneuerbaren Energien (EEWärmeG) verpflichtet, die Energieeffizienz ihrer Gebäude zu optimieren. Außerdem hat die Heizkostenverordnung einige Änderungen erfahren, die Vermietern und Verwaltern einen Anreiz zur Minimierung der Heizkosten geben sollen. Die neue Heizkostenverordnung (HeizKV 2009) gilt seit dem 1. Januar 2009. Im Rudolf Haufe Verlag sind zwei Ratgeber erschienen, die dabei helfen, die Gesetze richtig umzusetzen.
Fernsehgeräte sollen künftig weniger Energie verbrauchen. Wie viel genau, könnten die Bürgerinnen und Bürger an einer neuen Energieverbrauchskennzeichnung erkennen.
Die Berliner Energieagentur hat im Rahmen des europaweiten Projektes “check it out” detaillierte Energiekonzepte für 19 Berliner Schulen vorgelegt. Rund 250 Einzelmaßnahmen werden mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II und aus dem Umweltentlastungsprogramm (UEP II) des Landes Berlin und der europäischen Union umgesetzt. Insgesamt kann das Land Berlin dadurch seinen Energiebedarf um 4.300 Megawattstunden (MWh), seine Energiekosten um rund 330.000 Euro und den Kohlendioxidausstoß um 1.200 Tonnen jährlich senken.