Einige Anbieter von Wärmepumpen bewerben ihre Produkte mit übertriebenen oder irreführenden Aussagen zu deren Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Wer das für bare Münze nimmt, erlebt bisweilen unangenehme Überraschungen bei der ersten Stromrechnung.
Das optimale, grundsätzlich standardisierte Heizungssystem mit Erneuerbaren Energien – sozusagen “von der Stange” – gibt es nicht. Bei der Entscheidung für oder gegen eine Heiztechnik sind vier Punkteausschlaggebend: Die energetischen Vorgaben durch das Haus, die bestehende Heizungstechnik, die Wohnregion sowie die zur Verfügung stehenden Energieträger.
Wer jetzt in neue Haustechnik zur Nutzung erneuerbarer Energien investiert, wird gleich dreifach belohnt, informiert STIEBEL ELTRON: Der Wärmepumpen-Spezialist spendiert Kunden, die sich bis Jahresende für den Kauf einer Kombination aus Wärmepumpe und Solaranlage vom deutschen Marktführer entscheiden, 1.000 Euro Umweltprämie!
Wer nach dem 1. Oktober 2009 den Bau eines eigenen Hauses plant, hat sich nach der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) zu richten: Um 30 % muss der Jahresprimärenergiebedarf beim Neubau für Heizung und Warmwasser niedriger liegen als im Vergleich zur EnEV 2007. Regenerative Energiequellen, wie Luft/Wasser-Wärmepumpen, erfüllen diese Energiesparziele.
Den Heizkessel komplett abschalten und so Geld und Energie sparen – im Sommer ist das für Hausbesitzer mit Solaranlagen kein Problem. Mit dem Einbau einer Solarthermieanlage können sie die wertvolle Wärmestrahlung einfangen und ihr Warmwasser damit heizen. Auch Pelletöfen oder Wärmepumpen, die die Energie aus Holz beziehungsweise anteilig aus Umweltwärme gewinnen, reduzieren spürbar die jährlichen Energiekosten. Der Staat unterstützt dabei Hausbesitzer bei der Investition tatkräftig: Bis zu 500 Millionen Euro stehen aus dem Marktanreizprogramm (MAP) zur Förderung von erneuerbaren Energien zur Wärmegewinnung jährlich zur Verfügung. In Neubauten ist die Nutzung von Wärme aus erneuerbaren Energien seit dem 1.1.2009 Pflicht.